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Corona

FFP2-Masken im Stresstest: Welche Modelle bieten ausreichend Schutz und Komfort?

Stiftung Warentest untersuchte zehn handelsübliche Maskentypen
veröffentlicht am 20.07.2021 von Redaktion krankenkasseninfo.de

FFP2 Maske kostenlos von der Krankenkasse FFP2 Maske kostenlos von der Krankenkasse(c) GettyImages / pixelliebe
FFP2- Masken sind in der Corona-Pandemie zum Alltags-Accessoire geworden und gehören nun als Standard zu jedem Haushalt. Die Stiftung Warentest hat erneut die Qualität verschiedener FFP2-Masken getestet. Das Ergebnis fällt nicht für alle Modelle gut aus.

2021-07-20T18:10:00+02:00
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Die Prüfung am besten bestanden haben laut Stiftung Warentest die FFP2-Masken von Moldex, Lindenpartner und Uvex. Diese würden sowohl sehr gut vor Aerosolen schützen, aber auch gleichzeitig genug Atemluft durchlassen. Gleichzeitig seien sie gut passfähig und seien frei von bedenklichen Inhaltsstoffen. Weniger gut schnitten die Masken von Mea Vita, Leikang, und Taidakang ab. Bei diesen drei Maskentypen fehle es vor allem am nötigen Atemkomfort, so die Tester. Vor allem weniger rüstige und fitte Menschen laufen Gefahr, mit diesen Masken zu wenig Luft zu bekommen.

Welche FFP2-Masken fielen durch?  

Der entscheidende Aerosol-Test wurde bei jeder Maske 50 mal durchgeführt. Je weniger wasserlösliche Aerosolsubstanz sich danach im Innern der Maske messen ließ, um so dichter sei die Maske. Um den Test zu bestehen, durfte dabei bei maximal vier der 50 Testungen pro Maske ein Anteil von maximal 11 Prozent der Prüfaerosole in die Maske eintreten.

Ein Maskentyp des Herstellers Sentias erfüllte dieses strenge Kriterium nicht. Hier wurde neun mal ein Überschreiten der Aerosolgrenze von 11 Prozent festgestellt. Weitere sechs Maskentypen enthielten an den Befestigungsbändern lösliche Latexproteine, die Allergien auslösen könnten.

Sieben-Tage-Rotation statt Wegwerfen

Positiv für Verbraucher ist der gesunkene durchschnittliche Stückpreis seit dem letzten Maskentest. Dieser hat sich fast halbiert und liegt nun nur noch bei 1,70 Euro pro Maske anstatt bei 3,20 Euro zum Zeitpunkt des letzten Testvergleichs. Trotzdem belastet regelmäßiger Neukauf die Haushaltskasse, vor allem für mehrköpfige Familien.

Empfohlen wird deshalb von Stiftung Warentest, die Masken nach dem Benutzen nicht sofort zu entsorgen, sondern sie aufzubewahren, bis die Viren von allein abgestorben sind. So könne man mit einem Siebentagesrhythmus arbeiten und eine Woche lang im Wechsel immer wieder die gleichen Masken über einen längeren Zeitraum verwenden.  Denn eine eintägig gebrauchte FFP2-Maske ist nach einer Woche Pause am Haken wieder „einsatzbereit“, so eine Empfehlung der Fachhochschule Münster.

 

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