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Kieferorthopädische Behandlung

Eine kieferorthopädische Behandlung wird bei Fehlstellungen der Zähne oder des Kiefers durchgeführt.

Die Gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten nur dann, wenn die Behandlung medizinisch notwendig ist. Dies ist dann der Fall, wenn sonst das Beißen, Kauen, Sprechen, Atmen oder eine andere Körperfunktion beeinträchtigt werden würden und durch die angestrebte Behandlung ein Heilungserfolg zu erwarten ist. Darüber hinaus muss die Behandlung wirtschaftlich und zweckmäßig sein.

Für die kieferorthopädische Behandlung eines Kindes im Alter von 10 bis 17 Jahren übernimmt die Kasse in der Regel 80% der Kosten, allerdings nur, wenn es sich um eine ausgeprägte und dringend korrekturbedürftige Zahnfehlstellung oder Kieferanomalie handelt. Bei gleichzeitiger Behandlung eines zweiten Kindes steigt der Erstattungsbetrag auf 90% der Kosten. Der zu zahlende Eigenanteil von 20% bzw. 10% wird bei erfolgreichem Abschluss der Behandlung von der Krankenkasse zurückerstattet.

Aufgrund der teilweise sehr hohen Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung ist es oftmals sinnvoll, bereits im frühen Kindesalter eine private Zahnzusatzversicherung abzuschließen.