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Nackenfaltenmessung

Krankenkassentest: Nackenfaltenmessung
Nackenfaltenmessung
Bei der Nackenfaltenmessung (Nackentransparenzmessung) wird per Ultraschall die Flüssigkeit in den Lymphgefäßen unter der Nackenhaut des ungeborenen Babys gemessen. Dadurch bekommt der Arzt einen Hinweis darauf, ob eventuell ein genetischer Defekt vorhanden ist. Viele Krankenkassen bezuschussen diese vorgeburtliche diagnostische Untersuchung.

Das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) hat mit Schreiben vom 4.12.2019 den Kassen mitgeteilt, dass der Triple-Test und die Nackenfaltenmessung künftig nicht mehr als zusätzliche Leistung nach §11 Abs. 6 SGB V genehmigt werden, da in Zukunft mit der NIPT (Nicht-Invasive Pränataldiagnostik) eine qualitativ bessere Maßnahme verfügbar sei. Wenn Krankenkassen Nackenfaltenmessung für Schwangere bezahlen, werden diese hier weiterhin aufgeführt.

Bei dem neuen Test werden deshalb für Nackenfaltenmessung keine Sterne vergeben.

Testergebnisse sortieren nach:
  • Die Nackenfaltenmessung (Trimester-Screening) ist nicht übernahmefähig. Jedoch wird bei der Nackenfaltmessung meist auch noch eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Sollte diese Untersuchung gesondert in der Rechnung aufgeführt sein, kann diese Untersuchung auch anteilig erstattet werden.
  • Die AOK Bayern übernimmt die Kosten bis zu 15 EUR für eine Nackenfaltenmessung pro Schwangerschaft (Erstattung im Rahmen des 100 EUR-Budgets des Vorsorgekontos "AOK-Gesundheitsvorteil").
  • Kostenerstattung von einer Nackenfaltenmessung (Erstattung 80 % der Kosten im Rahmen der 750 EUR PLUS für zusätzliche Leistungen pro Jahr).
  • Die AOK Niedersachsen erstattet die Kosten für eine Nackenfaltenmessung im Rahmen eines Gesundheitskontos für die beschriebene Leistung zu 80%, bis zu 250 Euro im Jahr für alle Mehrleistungen zusammen.
  • Nackenfaltenmessung aus dem Gesundheitskonto max. 100,- EUR/Schwangerschaft
  • Zuschuss für Nackenfaltenmessung in Höhe von bis zu 500,- EUR je Schwangerschaft (im Rahmen des SchwangerschaftPLUS-Paket).
  • Nackentransparenzmessung wird bezahlt (80% des Rechnungsbetrags, insgesamt bis zu 250 EUR für zusätzliche Leistungen bei Schwangerschaft und Geburt).
  • Schwangere können über den AOK Baby-Bonus die Nackenfaltenmessung in Höhe von 80 % bis zu einem Maximalbetrag von 250 EUR finanzieren.
  • Während Ihrer Schwangerschaft übernimmt die AOK Sachsen-Anhalt im Rahmen des Gesundheitskontos die Kosten für eine Nackenfaltenmessung in Höhe von maximal 100 Euro.
  • Nackenfaltenmessung kann erstattet werden (im Rahmen des MamaKonto, bei dem die Versicherten wählen können, welche Leistungen sie bis zu einem Betrag von 500 EUR erstattet bekommen möchten).
  • Für die Nackenfaltenmessung erfolgt eine Kostenübernahme von bis zu 200 EUR pro Kalenderjahr (im Rahmen des Gesundheitskontos „GesundheitExtra“).
  • Nackenfaltenmessung (im Rahmen des Flexibilitätsbonus bis 300 EUR pro Person und Jahr).
  • Nackenfaltenmessung ist Bestandteil des Ersttrimsester-Screenings und wird bezahlt(insgesamt für werdende Mütter zusätzliche Vorsorgeleistungen für max. 100 EUR).
  • Nackenfaltenmessung wird zu 50 % bezahlt (im Rahmen des Gesundheitskontos, bis max. 150 EUR für eine individuell ausgewählte Vorsorgeuntersuchung gegen Vorlage der Originalrechnung oder per Upload über Online-Geschäftsstelle).
  • Im Rahmen von ViDAplus_extra steht jedem Versicherten ein Budget in Höhe von insgesamt 250 EUR für den Bereich Schwangerschaft und Familie zur Verfügung, das unter anderem für die Nackenfaltenmessung genutzt werden kann.
  • Nackenfaltenmessung wird gewährt (im Rahmen des Zuschusses für Schwangerschafts- und Mutterschaftsleistungen in Höhe von insgesamt max. 100 EUR jährlich).
  • Die BKK exklusiv übernimmt die Kosten der sogenannten nicht-invasiven Pränatal-Tests (NIPT) je Schwangerschaft im Rahmen des "Storchenkontos" bis zu 600,00 Euro.
  • Über die gesetzlich geregelten Schwanger- und Mutterschaftsleistungen hinaus erstattet die BKK Faber-Castell & Partner Versicherten die Kosten für die Nackenfaltenmessung (im Rahmen des Schwangerschaftskontos bis zu einem Betrag von insgesamt 250 Euro je Schwangerschaft). Sofern auch der Lebens- oder Ehepartner bzw. der Kindsvater bei der BKK Faber-Castell & Partner versichert ist oder sich dieser nicht gesetzlich krankenversichern kann, erhöht sich der Betrag auf 300 Euro.
  • Im Rahmen des Ersttrimester-Screenings (bei Vorliegen einer Risikoschwangerschaft) (Erstattung 100 EUR insgesamt für Schwangerschaftsleistungen je Schwangerschaft).
  • Das Extrabudget von 250 Euro für Schwangerenvorsorge können werdende Mütter u.a. für Nackenfaltenmessung einsetzen.
  • Nackentransparenzmessung wird bezahlt (im Rahmen des 250 Euro Vorteils-Paket).
  • Nackenfaltenmessung (Erstattung 70%, insgesamt für Schwangerschaftsleistungen max. 200 EUR je Schwangerschaft).
  • Im Rahmen des Ersttrimester-Screening Test gibt es die Nackenfaltenmessung (max. 150 EUR für weitergehende Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft)
  • Nackenfaltenmessung (insgesamt 200 EUR für das Mehrleistungspaket je Schwangerschaft).
  • Die BKK Mobil Oil übernimmt die Kosten für eine Nackenfaltenmessung im Rahmen des Bonusprogramms "fitforcash" in Höhe von maximal 250,00 Euro.
  • Erstattung in Höhe von 80 % der Kosten, maximal 200 Euro (im Rahmen des Schwangerschaftsbudgets)
  • Über die gesetzlichen Leistungen hinaus übernimmt die BKK Public zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft(z.B. Nackenfaltenmessung). Insgesamt ist ein Zuschuss von 200 EUR je Schwangerschaft möglich.
  • Ersttrimesterscreening oder Harmonytest erfolgt im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge bis 150 EUR (85% des Rechnungsbetrages).
  • Kostenerstattung gibt es für Nackenfaltenmessung bis zu 100€ (insgesamt bis zu 220€ im Gesundheitskonto Junge Familie)
  • Im Rahmen des Gesundheitskontos für Schwangere (200 Euro für Schwangerschaftsleistungen): Ersttrimester-Screening (Nackenfaltenmessung und Blutuntersuchung) für Risikoschwangere.
  • Nackenfaltenmessung wird erstattet, sobald das neugeborene Kind bei der BKK VDN versichert ist (bis zu 100 Euro insgesamt für Schwangerschaftsleistungen).
  • Nackenfaltenmessung bei schwangeren Frauen mit möglichen Risikofaktoren oder einer möglichen Gefährdung des ungeborenen Kindes wird bezahlt. Zuschuss für besondere Schwangerschaftsleistungen max. 150 EUR je Schwangerschaft).
  • Die BKK Werra-Meissner beteiligt sich an Nackenfaltenmessung mit bis zu 100 EUR (gehört zu den zusätzlichen Vorsorgeuntersuchungen bei Schwangerschaft, die insgesamt mit bis zu 100 EUR bezuschusst werden).
  • Nackenfaltenmessung wird im Rahmen des Gesamtbudgets Schwangerschaft von bis zu 300 EUR bezuschusst.
  • Nackenfaltenmessung wird im Rahmen des Mehrleistungspaket bei Schwangerschaft bis 300 EUR bezahlt.
  • Die DAK-Gesundheit erstattet im Rahmen von DAK MamaPLUS bis zu 500 EUR für zusätzliche Untersuchungen (u.a. Nackenfaltenmessung) während der Schwangerschaft.
  • Über die gesetzlich geregelten Schwanger- und Mutterschaftsleistungen hinaus erstattet die Debeka BKK Kosten für die nachfolgend genannten Leistungen in Höhe von insgesamt maximal 250 EUR je Schwangerschaft, jedoch nicht mehr als die den Versicherten tatsächlich entstandenen Kosten. Nackenfaltenmessung für Risikoschwangere: Zur Kostenerstattung ist eine ärztliche Empfehlung oder Kopie des Mutterpasses mit dem Vermerk "Risikoschwangerschaft" notwendig.
  • Für eine Nackentransparenzmessung beträgt die Erstattung bis zu 90 Euro.
  • Nackenfaltenmessung wird bei familiärer Vorbelastung oder auf ärztliche Empfehlung bezahlt (gesamter Zuschuss für Schwangerschaftsleistungen beträgt maximal 120,00 EUR je Schwangerschaft)
  • Die Kosten für das Ersttrimester-Screening (Nackenfaltenmessung) können sich Versicherte der Heimat Krankenkasse im Rahmen des Gesundheitskontos mit 100 Euro bezuschussen lassen.
  • Die HEK beteiligt sich an den Kosten für die Nackenfaltenmessung (Kostenübernahme 70 %, max. 50 EUR im Jahr für alle zusätzlichen Schwangerschaftsuntersuchungen).
  • Die hkk bezuschusst Nackenfaltenmessung (für die zusätzl. Schwangerschaftsleistungen stehen insgesamt 80% bis 300 EUR zur Verfügung).
  • Die IKK classic erstattet die Nackenfaltenmessung im Rahmen des IKK Gesundheitskontos.
  • Kosten für Nackenfaltenmessung werden übernommen (80% des Rechnungsbetrages, max. 125 EUR insgesamt für zusätzliche Vorsorgeleistungen für Schwangere je Schwangerschaft).
  • Nackenfaltenmessung wird bezahlt (im Rahmen des Gesundheitskontos bis zu insg. 100 EUR).
  • Im Rahmen des IKK Gesundheitskontos erstattet die IKK Südwest viele attraktive Leistungen während der Schwangerschaft (u.a. Nackenfaltenmessung). Die tatsächlich entstandenen Kosten werden in voller Höhe, maximal bis zu einem Gesamtbetrag von 150 Euro je Schwangerschaft, erstattet.
  • Die Nackenfaltenmessung wird im Rahmen des Bonusprogramms KKH Bonus unterstützt. Bei Nachweis von drei gesundheitsbewussten Maßnahmen erhalten Versicherte ein Gesundheitsbudget von bis zu 60 Euro. Dies kann für ausgewählte Gesundheitsleistungen wie z. B. die Nackenfaltenmessung eingesetzt werden. Bei max. 5 Maßnahmen stehen Ihnen sogar 100 Euro zur Verfügung.
  • Die mhplus übernimmt bis zu 150 Euro pro Schwangerschaft für zusätzliche Vorsorgeleistungen, u. a. Ersttrimester-Screening: Nackenfaltenmessung und Blutuntersuchung bei einer Risikoschwangerschaft.
  • Zuschuss zur Nackenfaltenmessung bei familiärer Vorbelastung über unser Gesundheitskonto "Flexcheck Startguthaben" ist möglich.
  • Für die Nackenfaltenmessung gibt es einen Zuschuss von maximal 75,00 EUR pro Schwangerschaft. (Anrechnung weiterer Untersuchungen über das Gesundheitskonto).
  • Insgesamt ist ein Zuschuss von max. 50,00 EUR je Schwangerschaft für Toxoplasmose-Screening, Triple-Test und zus. Ultraschall sowie eine Nackenfaltenmessung möglich.
  • Nackentransparenzmessung zur Ermittlung genetischer Defekte wird erstattet (im Rahmen der Satzungsleistungen einmalig insgesamt bis zu 150 EUR der Kosten).
  • Über das SBK-Babyglück-Paket kann ein Vorsorgebonus von 100 EUR u.a. für die Nackenfaltenmessung verwendet werden.
  • Die SECURVITA Krankenkasse gewährt einen Zuschuss für die Nackenfaltenmessung (zusätzliche Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen werden zu 100 Prozent bis maximal 150 Euro erstattet).
  • Über die gesetzlichen Leistungen hinaus übernimmt die TUI BKK zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft(z.B. Nackenfaltenmessung). Insgesamt ist ein Zuschuss von 200 EUR je Schwangerschaft möglich.
  • Die Kosten für eine Nackenfaltenmessung können im Rahmen eines Gesundheitskontos in Anspruch genommen werden (max. 100 EUR insgesamt für zusätzliche Leistungen je Schwangerschaft).
  • Nackentransparenzmessung wird bei familiärer Vorbelastung oder auf ärztliche Empfehlung je Untersuchung mit 80% der tatsächlichen Kosten erstattet (je Schwangerschaft insgesamt in Höhe von bis zu 200 Euro für Schwangerschaftsleistungen).
  • Diese vorgeburtliche Untersuchung wird auch als Nackentransparenzmessung bezeichnet und basiert auf dem Messen der Dicke der Nackenfalte des ungeborenen Babys. Die Methode ist Bestandteil des so genannten Ersttrimesterscreening zur Ermittlung der Wahrscheinlichkeit genetischer Defekte ( Down-Syndrom) beim noch ungeborenen Kind.

    Nackenfaltenmessung oder Nackentransparenzmessung?

    Zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche sammelt sich im Nackenbereich des Ungeborenen Flüssigkeit an. Dies geschieht, weil sich in dieser Zeit das Lymphsystem und die Nierenfunktionen entwickeln. In dieser Phase gibt es also noch kein System für das Ableiten von Flüssigkeit, sodass sich die Lymphflüssigkeit im Nackenbereich konzentriert. Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft bildet sich diese Schwellung meistens wieder zurück.

    Von einer Messung der „Nackentransparenz“ spricht man, weil die Untersuchung per Ultraschall erfolgt und Flüssigkeiten dabei transparent erscheinen. Weil in Flüssigkeiten nur ein geringes Echo entsteht, ist auf dem Ultraschallmonitor ein dunkler Zwischenraum zu erkennen. Diesen kann man messen.

    Sicherheit und Befunde der Untersuchung

    Ärzte messen die Dicke der entstandenen Nackenfalte am Ungeborenen zwischen der 11. und der 13. Schwangerschaftswoche. Die Ultraschalluntersuchung kann sowohl vaginal als auch über die Bauchdecke der Mutter durchgeführt werden. Beide Varianten sind ungefährlich für Mutter oder Kind und liefern etwa gleiche Ergebnisse.

    Das Ungeborene muss in der Seitenansicht auf dem Ultraschallmonitor zu sehen sein, seine Wirbelsäule sollte sich dabei unten befinden und der Kopf weder gebeugt noch gestreckt sein.

    Bei der Nackentransparenzmessung wird festgestellt, ob der Bereich auffällig vergrößert ist, ob sich also übermäßig viel Flüssigkeit in der so genannten Nackenfalte im Nackenbereich angesammelt hat. Ist das der Fall, könnte das auf einen genetischen Defekt beim Kind hinweisen. Liegen die Werte zwischen 1 und 2,5 Millimetern, ist von einem Normalbefund die Rede. Von einer Verdickung sprechen Fachleute ab etwa 3 Millimetern, von einer starken Verdickung bei über 6 Millimetern.

    Weitere Risiko-Checks im Ersttrimester-Screening

    Zusätzlich zur Nackenfaltenmessung wird im Zuge des Ersttrimesterscreening eine Blutuntersuchung durchgeführt. Hierbei wird das Blut der Mutter auf die Eiweißstoffe Östradiol, AFP und ß-HCG des Ungeborenen untersucht. Veränderte Konzentrationen dieser Stoffe liefern eventuell Hinweise auf genetische Anomalien. Auf der Basis dieses Tests ermitteln die Ärzte im Zusammenhang mit den Ergebnissen der Nackenfaltenmessung und dem Lebensalter der Mutter ein individuelles Risiko für eine Chromosomenabweichung.

    Vor- und Nachteile: Wie aussagekräftig sind die Ergebnisse?

    Das Ergebnis ist nicht mit einer Diagnose gleichzusetzen. Vielmehr kann nur eine Wahrscheinlichkeit für Fehlentwicklungen wie Trisomie 21 beim Baby ermittelt werden. Ergibt das Ersttrimester-Screening ein erhöhtes Risiko für Trisomie, können weitere Untersuchungen durchgeführt werden. Hier kommt dann die Fruchtwasseruntersuchung oder Chorionzottenbiopsie infrage. Bei beiden Verfahren handelt es sich um invasive Untersuchungen.

    Als ein Vorteil wird der Rückgang der risikobehafteten invasiven Untersuchungen gesehen: Mehr Frauen nehmen stattdessen das gesundheitlich risikoarme Ersttrimester-Screening in Anspruch. Wird ein erhöhtes Risiko beispielsweise durch eine Fruchtwasseruntersuchung bestätigt und entscheidet sich die Mutter für das Kind, können sich die Eltern dank der frühen Diagnose besser auf die Behinderung des Kindes einstellen und sich umfangreich über diese informieren. Darüber hinaus können sie sich, wenn zum Beispiel ein Herzfehler festgestellt wurde, frühzeitig nach einem passenden Arzt beziehungsweise dem passenden Krankenhaus für eine Operation zur Behandlung des Fehlers umsehen und sind besser vorbereitet.

    Ein Nachteil der Nackenfaltenmessung ist das nicht immer aussagekräftige Ergebnis: 95 bis 97 Prozent der Kinder besitzen trotz auffälliger Nackentransparenz einen normalen Chromosomensatz. Oft werden Eltern also unnötig beunruhigt, insbesondere für werdende Mütter kann dies eine psychische Belastung bedeuten. Mögliche durch die Untersuchung aufgedeckte Anomalien können dazu führen, dass Frauen die risikoreichere Punktion durchführen lassen, die das Kind eventuell gefährden kann. Des Weiteren kommt es vor, dass Frauen aufgrund der beunruhigenden Testergebnisse eine Abtreibung erwägen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass ein unauffälliges Screening keinen Ausschluss einer Chromosomenstörung bedeutet.

    Kosten, Kostenübernahme und Alternativen

    Bei dieser pränatalen Untersuchung handelt es sich um eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Sie gehört nicht zu den klassischen Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere, weshalb keine Verpflichtung zur Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen besteht.

    Als gute medizinische Alternative hat sich der DNA-Bluttest erwiesen. Dieser kann bisher allerdings nur Trisomien feststellen. Der Test, bei dem der Mutter Blut abgenommen wird, ist deutlich zuverlässiger als das Screening und risikoärmer als die invasiven Varianten.

    Die Kosten für die Messung der Nackenfalte variieren mit einer Spanne zwischen 30 und 200 Euro (manchmal auch mehr) stark. Einige Krankenkassen übernehmen oder bezuschussen die Kostenübernahme für Nackenfaltenmessung im Rahmen einer Zusatzleistung.

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