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Pressemitteilung AOK Baden-Württemberg

BKK Akzo Nobel Bayern bleibt 2023 unter dem durchschnittlichen Beitragssatz aller Krankenkassen

veröffentlicht am 16.12.2022 von Redaktion krankenkasseninfo.de
2022-12-16T11:06:00+01:00

Der Verwaltungsrat der BKK Akzo Nobel hat in seiner Sitzung am 13.12.2022 für das kommende Jahr einen neuen Rekordhaushalt in Höhe von 188,3 Millionen Euro verabschiedet. Ebenso wurde eine Anpassung des Zusatzbeitrags beschlossen. Dieser wird zum 01. Januar 2023 von 1,3 % auf 1,55 % angehoben und liegt damit unter dem durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz aller Krankenkassen.

Der Haushaltsplan 2023 der BKK Akzo Nobel Bayern sieht alleine für Versichertenausgaben insgesamt 178,2 Millionen Euro vor, davon 47,7 Millionen Euro im Bereich Krankenhaus, 44,4 Millionen Euro für ärztliche und zahnärztliche Behandlung sowie 29,0 Millionen Euro für Arzneimittel. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 wird die BKK Akzo Nobel in 2023 laut Haushaltsplan 37,4 Millionen Euro mehr für Leistungen ihrer Versicherten ausgeben. Statt 2.633 Euro je Versicherten (2019) werden es dann 2023 je Versicherten 3.332 Euro sein. Die restlichen Ausgaben in Höhe von 10,1 Millionen Euro sind u.a. bedingt durch die Vermögensabschmelzung, Kosten für Telematik & Infrastruktur, die elektronische Gesundheitskarte und Kosten für die Verwaltung.

Einnahmen werden in Höhe von rund 186,5 Millionen Euro erwartet. Der Fehlbetrag von 1,8 Millionen Euro wird aus dem Kassenvermögen finanziert.

Der sich seit Jahren verstetigende Trend der sich öffnenden Einnahmen-/Ausgabenschere stellt die gesetzliche Krankenversicherung vor immer größere Herausforderungen, die der Gesetzgeber bislang nicht lösen konnte.

Zum 30.06.2023 wird der Alleinvorstand Heinz Michelbrink nach 37 Jahren bei der BKK Akzo Nobel, davon 29 Jahre in Vorstandsfunktion, altersbedingt zum 30.06.2023 ausscheiden. Sein Nachfolger wird Stefan Lang. Herr Lang kommt aus dem BKK-System und verfügt über mehrjährige Erfahrung als stellvertretender Vorstand.

„Wir freuen uns, mit Herrn Lang eine erfahrene Führungskraft und ausgesprochenen Experten im BKK-System gefunden zu haben und sind zuversichtlich, mit ihm an der Spitze unserer BKK den erfolgreichen Weg von Herrn Michelbrink fortführen zu können.“, erklärt Georg Ballmann, Verwaltungsratsvorsitzender, zum anstehenden Vorstandswechsel.

Die BKK Akzo Nobel besteht seit 1924 und ist mit über 53.500 Versicherten die größte Betriebskrankenkasse und zweitgrößter Versicherer der gesetzlichen Krankenversicherung in der Region Aschaffenburg/Miltenberg. Mit Geschäftsstellen in Erlenbach und Aschaffenburg ist die BKK Akzo Nobel persönlich und darüber hinaus auch über die Online-Geschäftsstelle und Service-App für ihre Versicherten erreichbar.

Ergebnis der BKK Akzo Nobel Bayern im aktuellen Krankenkassentest

BKK Akzo Nobel Bayern

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