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Pressemitteilung Techniker Krankenkasse

TK bietet Corona-Pati­enten Fern­be­hand­lung inklu­sive E-Rezept

Bei Bedarf können die Versicherten sich in einem separaten Angebot - der TK-Onlinesprechstunde - behandeln, Medikamente verordnen und eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) ausstellen lassen
veröffentlicht am 30.04.2020 von Redaktion krankenkasseninfo.de

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Die Techniker Krankenkasse (TK) bietet Versicherten mit Corona-Infektion oder Corona-Verdacht ab Dienstag (28. April 2020) eine ärztliche Fernbehandlung an. Alle TK-Versicherten mit entsprechenden Symptomen können sich an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr unter der Telefonnummer 040 - 46 06 61 91 00 beraten lassen.

2020-04-30T12:45:00+00:00
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Bei Bedarf können die Versicherten sich in einem separaten Angebot - der TK-Onlinesprechstunde - behandeln, Medikamente verordnen und eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) ausstellen lassen. Für den direkten E-Rezept-Anschluss an die Apotheken kooperiert die TK mit dem Gesundheitsdienstleister NOVENTI.

Arztbehandlung ohne Ansteckungsgefahr

TK-Vorstandsvorsitzender Dr. Jens Baas: "Gerade die Corona-Pandemie zeigt die großen Vorteile der Fernbehandlung. Patienten mit Corona-Verdacht können sich von Ärzten behandeln lassen, ohne sich selbst, die Praxismitarbeiter oder andere Menschen auf dem Weg zum Arzt anzustecken. Die Digitalisierung bietet zahlreiche Chancen und Lösungen, die wir nicht nur jetzt, sondern auch nach der Corona-Zeit sehr gut für die Versorgung unserer Versicherten nutzen können."

Kontaktlose Übergabe der Medikamente durch Botendienst

Bei der TK-Onlinesprechstunde behandeln die Ärzte die Versicherten über die TK-Doc-App per Videotelefonie. Bei Arzneimittelverordnungen können die Versicherten zwischen einem klassischen Papierrezept und einem elektronischen Rezept wählen. Hierzu erhält der Versicherte einen QR-Code auf sein Smartphone, den er direkt an Apotheken weiterleiten kann. Durch den Botendienst der Apotheken ist auch eine Lieferung nach Hause inklusive einer kontaktlosen Übergabe des Arzneimittels möglich. Die TK unterstützt ihre Versicherten bei Bedarf mit einer speziellen Hotline, wenn sie eine Apotheke mit Botendienst suchen, bei der sie auch digitale Rezepte einlösen können.

Gute Erfahrungen mit dem E-Rezept

Der stellvertretende TK-Vorstandsvorsitzende Thomas Ballast sagt dazu: "Wir haben im vergangenen Jahr hervorragende Erfahrungen mit dem elektronischen Rezept gemacht. Die können wir jetzt sehr gut für die aktuellen Herausforderungen der Corona-Krise nutzen. Wir arbeiten gerade daran, dieses Erfolgsmodell flächendeckend mit zahlreichen Ärzten und Apotheken auszubauen." Um den direkten E-Rezept-Anschluss der Arztbehandlung an die Apotheken sicherzustellen, haben die TK und NOVENTI eine gemeinsame Schnittstelle entwickelt, mit der bundesweit bis zu 7.000 Apotheken E-Rezepte erhalten und mit der TK abrechnen können. Dr. Hermann Sommer, Vorstandsvorsitzender von NOVENTI Health SE: "Wir freuen uns sehr, damit einen echten Beitrag zum Infektionsschutz zu leisten. Wir sehen in der aktuellen Krise, wie wichtig die Apotheken vor Ort für das deutsche Gesundheitssystem sind. Durch die Integration des E-Rezepts in unsere Apothekensysteme wird das Handling für den Apotheker deutlich einfacher und fügt sich nahtlos in den täglichen Apothekenbetrieb ein."

 

Ergebnis der Techniker Krankenkasse im aktuellen Krankenkassentest

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