Hauptregion der Seite anspringen
Pressemitteilung DAK Gesundheit

Verantwortungsvoller Umgang mit telefonischer Krankschreibung

Umfrage der DAK-Gesundheit zeigt: Vier von zehn erkrankten Arbeitnehmern nutzen neue Regelung / Kasse fordert Verlängerung
veröffentlicht am 30.04.2020 von Redaktion krankenkasseninfo.de

Bild zum Beitrag Verantwortungsvoller Umgang mit telefonischer Krankschreibung
Vier von zehn erkrankten Arbeitnehmern haben sich seit Anfang März per Telefon krankschreiben lassen. Bei 43 Prozent von ihnen bestand laut behandelndem Arzt der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Befragung von mehr als 2.000 Beschäftigten im Auftrag der DAK-Gesundheit.

2020-04-30T14:16:00+02:00
Werbung

Hamburg, 28. April 2020. Die Umfrage belegt auch: Die große Mehrheit der Befragten hätte eine Arztpraxis aufgesucht, wenn es die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung nicht gegeben hätte. „Wir halten deshalb eine Beibehaltung der telefonischen Krankschreibung bis Ende Juni für sinnvoll“, so Andreas Storm, Vorsitzender des Vorstands der DAK-Gesundheit. „Die Daten zeigten, dass Arbeitnehmer verantwortungsvoll mit der neuen Regelung umgehen und das Ansteckungsrisiko in den Praxen dadurch reduziert wird. Wir unterstützen damit die Forderung des Hausärzteverbandes und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zur Verlängerung der telefonischen Krankschreibung.“

Insgesamt haben sich laut aktueller Umfrage 19 Prozent der Beschäftigten zwischen 18 und 65 Jahren seit 9. März – also ab Einführung der telefonischen Krankschreibung – bei ihrem Arbeitgeber arbeitsunfähig gemeldet. Große Unterschiede zwischen Männern und Frauen oder einzelnen Altersgruppen gab es bei den Krankmeldungen nicht. 39 Prozent der Arbeitnehmer, die den sogenannten gelben Schein vorgelegt haben, nutzten die telefonische Krankschreibung. 88 Prozent der Erkrankten hätten die Arztpraxis aufgesucht, wenn es die neue Regelung nicht gegeben hätte. Bei 43 Prozent bestand der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus. „Unsere Befragung zeigt, dass Arbeitnehmer verantwortungsbewusst mit der telefonischen Krankschreibung umgehen“, so Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit. „Auch Ärzte haben die neue Möglichkeit umsichtig eingesetzt und dadurch eine Ansteckungsgefahr in ihren Praxen minimiert. Das ist vor allem für Risikogruppen wie ältere Menschen und Patienten mit Vorerkrankungen wichtig. Für uns sind das gute Gründe, die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung zunächst beizubehalten.“

Entwicklung der Krankschreibungen

Laut Befragung haben sich 19 Prozent der Arbeitnehmer krankgemeldet und davon 88 Prozent mit einer Krankschreibung. Das entspricht einem Anteil von 16,7 Prozent der Beschäftigten, die krankgeschrieben waren. Laut Auswertung der Krankschreibungen betrug dieser Wert im gleichen Zeitraum des Vorjahres zwölf Prozent, dies entspricht einem Anstieg der Quote um 39 Prozent.

Die DAK-Gesundheit hat auf ihrer Homepage die Möglichkeit für einen Online-Upload der Krankmeldung installiert. Versicherte der Kasse können die Bescheinigung ihres Arztes ganz bequem mit dem Smartphone abfotografieren und die Bilddatei unter www.dak.de/krankmeldung hochladen.

Die DAK-Gesundheit ist mit 5,6 Millionen Versicherten die drittgrößte Krankenkasse Deutschlands.

 

Ergebnis der DAK-Gesundheit im aktuellen Krankenkassentest

DAK-Gesundheit

- Kassenprofil, Testergebnisse und Informationen

 

Weiterführende Artikel:
  • Krankenkassen-Apps im Test
    Aus dem Alltag ist das Smartphone bei den meisten Menschen nicht mehr wegzudenken: Der digitale Fortschritt ermöglicht immer neue, weitergehende Funktionen. Bei diesem Trend stehen die Krankenkassen längst nicht mehr abseits. Mit eigenen Apps bieten sie ihren Versicherten einen bequemen Service.
  • DAK-Gesundheit hält Beitragssatz für 2020 stabil
    Die DAK-Gesundheit hält ihren Beitragssatz 2020 stabil. Der Verwaltungsrat der Kasse hat am Donnerstag in Hamburg den Haushalt für das kommende Jahr beschlossen. Er sieht Ausgaben von über 23,4 Milliarden Euro vor.
  • Krankenkassen auf youtube und Instagram: TK und DAK mit den meisten Abos
    Die gesetzlichen Krankenkassen sind zunehmend in den Social-Media-Kanälen präsent. Dabei sind Facebook und youtube die bevorzugten Plattformen. Besonders erfolgreich agieren dabei laut der Studie die TK und die DAK Gesundheit.

 

 

 

 

Bewerten Sie uns 4,8 / 5
https://www.krankenkasseninfo.de

5982 Besucher haben in den letzten 12 Monaten eine Bewertung abgegeben.

Kategorien