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Hygiene

Händewaschen schützt vor Grippe und Erkältungen

KKH-Umfrage zum Welttag des Händewaschens am 15. Oktober
veröffentlicht am 11.10.2018 von Redaktion krankenkasseninfo.de

Die kälteren Monate belasten das Immunsystem stark, so dass Viren und Bakterien leichtes Spiel haben – besonders bei mangelnder Handhygiene.

2018-10-11T00:00:00+00:00
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KKH-Umfrage zum Welttag des Händewaschens am 15. Oktober

Die kälteren Monate belasten das Immunsystem stark, so dass Viren und Bakterien leichtes Spiel haben – besonders bei mangelnder Handhygiene. „Die Hände sind potentielle Überträger von Krankheitserregern“, sagt Stefan Gärmer vom KKH-Serviceteam in Duisburg. Die KKH rät daher dringend zum regelmäßigen Händewaschen, um die Verbreitung von Viren und Bakterien zu vermeiden. 

Dem kommt aber längst nicht jeder nach, wie eine repräsentative forsa-Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Welttags des Händewaschens am 15. Oktober zeigt: Jeder Dritte wäscht sich vor jeder Mahlzeit nicht die Hände. Auch nach dem Nach-Hause-Kommen verzichten 33 Prozent der Befragten auf den Gang zum Waschbecken. Zu ähnlich erschreckenden Ergebnissen kommt auch eine neue Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Immerhin: Nach dem Toilettengang wäscht sich nahezu jeder die Hände. 

Laut KKH-Umfrage stehen öffentliche Toiletten hierzulande auf der Ekel-Skala ganz oben: Für 87 Prozent der Deutschen ist die Nutzung besonders unangenehm. Auf Platz zwei stehen Haltegriffe in Bussen und Bahnen sowie Handläufe von Rolltreppen und Treppengeländern, gefolgt von Griffen von Einkaufswagen und Tastaturen an Geldautomaten. Gleich, was von alledem man anfasst: In jedem Fall die Hände vom Gesicht fernhalten und den Kontakt mit Mund, Nase und Augen vermeiden. Viren und Bakterien könnten sonst sehr leicht über die Schleimhäute in den Körper gelangen.

„Es ist erwiesen, dass regelmäßiges und gründliches Händewaschen das Risiko senkt, an Erkältungen, Grippe und anderen Infektionen zu erkranken“, erläutert Gärmer. Allerdings sind 20 bis 30 Sekunden nötig, um alle Erreger abzuspülen. Wasser allein reicht allerdings nicht: Mit Seife werden Schmutz und Mikroorganismen deutlich besser entfernt. Wichtig ist es, sich die Hände auch zwischen den Fingern und an den Kuppen zu waschen. Darüber hinaus empfiehlt Stefan Gärmer, sich die Hände nach dem Waschen sorgfältig abzutrocknen, um den Mikroorganismen kein feuchtes Milieu zur Weiterverbreitung zu bieten. 

Ergebnis der KKH Kaufmännische Krankenkasse im aktuellen Krankenkassentest

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