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Zuzahlung wird nach Verkauf, nicht nach Rezept abgerechnet

05.12.2013 Die gesetzliche Zuzahlung für Medikamente ist grundsätzlich immer nach der Anzahl der tatsächlich verkauften Packungen, nicht aber nach der ursprünglichen ärztlichen Verordnung zu leisten.

Dies hat das Sozialgericht Aachen in einem Präzedenzfall entschieden. In dem zugrunde liegenden Fall hatte ein Patient drei kleinere Einzelpackungen angenommen, weil er nicht auf die Lieferung der verordneten größeren Packung warten wollte.

Die Abrechnung der Apotheke erfolgte anhand der verordneten Packungsgröße, was im Nachhinein von der Krankenkasse nicht anerkannt und beanstandet wurde. Der Apotheker musste die Zuzahlung für drei verkaufte Einzelpackungen abführen und klagte erfolglos. 

(Az.: S 13 KR 223/13)
 

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