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Wirtschaftsforscher schlagen Alarm: Sozialbeiträge explodieren

01.07.2014 Bis zum Jahr 2020 könnten laut einem Bericht in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ die Krankenkassenbeiträge zusammen mit den Renten- und Pflegebeiträgen für die Deutschen empfindlich ansteigen. Nach einer Einschätzung des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel (IfW)könnte der Anteil der Sozialbeiträge am Gehalt dann über 40 Prozent ausmachen und sich pro Jahr um 6500 Euro verteuern. Die Mehrbelastung würde auch an Geringverdienern bzw. Mindestlohnempfängern nicht vorbeigehen.

Kostentreiber Zusatzbeiträge ab 2015

Der Wirtschaftswissenschaftler Alfred Boss vom IfW in Kiel machte die Finanzreform in der Krankenversicherung und das beschlossene Renten- und Pflegepaket der Bundesregierung für den Löwenanteil an der Steigerung verantwortlich. Die neuen Zusatzbeiträge ab dem kommenden Jahr müssen allein die Arbeitnehmer tragen. Außer dem würden wegen der benötigten Mehrausgaben für Rente und Pflege sowohl Rentenbeitrag als auch die Pflegeversicherung stärker ansteigen.

Neue Flexi – Rente vorgeschlagen  

Mit dieser Einschätzung steht das IfW nicht allein da. Erst vor kurzem hatte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, zur Abschwächung dieser befürchteten Teuerungseffekte eine so genannte Flexi-Rente vorgeschlagen. Diese soll dazu führen, dass länger in die Rentenversicherung eingezahlt wird und damit Beitragsanstiege verhindert werden können.



Wie hoch ist der Zusatzbeitrag Ihrer Krankenkasse? -> zur Zusatzbeitragsliste

 



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