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Welche Krankenkassen erhöhen 2017 ihren Zusatzbeitrag?

16.12.2016


In den Tagen und Wochen vor dem Jahresende legen die gesetzlichen Krankenkassen ihren Zusatzbeitrag für das erste Quartal oder das gesamte Jahr 2017 fest. Bislang haben acht gesetzliche  Krankenkassen eine Erhöhung bekannt gegeben.

Dazu zählt auch die bislang günstigste Krankenkasse in Deutschland, die Metzinger BKK aus Baden-Württemberg. Diese hatte bis dato als einzige Kasse noch gar keinen Zusatzbeitrag erhoben und führt nun zum Jahreswechsel erstmals einen zusätzlichen prozentualen Aufschlag von 0,3 Prozent ein.


Zusatzbeitrag 2017 - Liste mit allen veröffentlichten Zahlen

Bislang letzte Krankenkasse ohne Zusatzbeitrag erhöht nun

Aber auch die günstigste Kasse in Bayern wird teurer. Für die Mitglieder der BKK Faber-Castell & Partner gilt ab Januar 2017 statt 15,1 Prozent ein Gesamtbeitrag von 15,25 Prozent.    

Ebenfalls teurer werden die Salus BKK  und die BKK ZF & Partner. Auch die IKK Berlin Brandenburg hat eine Beitragserhöhung bekannt gegeben. Der Verwaltungsrat der regional für Berlin und Brandenburg geöffneten Kasse entschied sich für eine Anhebung von 0,6  auf 0,89 Prozent. Der Gesamtbeitrag liegt damit bei 15,49 Prozent.   

Erhöhungen um bis zu 0,4 Prozent

Den kräftigsten Beitragssprung von 0,4 Prozent haben die BKK VDN und die BKK ProVita beschlossen. Beide Kassen erhöhen von 15,5 Prozent auf 15,9 Prozent. Dem steht die Bergische Krankenkasse nur geringfügig nach mit einer Erhöhung um 0,39 Prozent auf 15,99 Prozent 

Bis zum 22. Dezember werden insgesamt 88 gesetzliche Krankenkassen ihren Beitragssatz für 2017 bekannt gegeben haben. Alle versicherten Mitglieder, die von einer Beitragserhöhung betroffen sind, haben die Möglichkeit bis zum 31. Januar 2017 ein Sonderkündigungsrecht geltend zu machen und die Krankenkasse zu wechseln.    

 

Abbildung oben: (c) Thorben Wengert / pixelio.de