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Gesundheitspolitik

Wahltarife für Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und anthroposophischen Medizin werden abgeschafft

Kassen bieten weiterhin entsprechende Zusatzleistung an
veröffentlicht am 04.10.2018 von Redaktion krankenkasseninfo.de

homöopathisches Arzneimittelhomöopathisches Arzneimittel(c) Britta Cornelsen / pixelio.de
Die Wahltarife der Krankenkassen für Arzneimittel der Alternativmedizin sollen nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) abgeschafft werden.

2018-10-04T18:23:00+02:00
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Wenig Nachfrage trotz Beliebtheit der Alternativmedizin

Ein entsprechender Passus über die Abschaffung der Wahltarife über Arzneimittel der „besonderen Therapierichtungen“ wurde in die Gesetzesvorlage zum neuen Termin- und Servicestellengesetz (TSVG) eingebracht. Das Ministerium begründet diesen Schritt offiziell mit der geringen Resonanz für diesen speziellen Wahltarif. Laut Mitgliederstatistik der GKV seien 2017 nur 562 Versicherte in einen Wahltarif diesen Typs eingeschrieben gewesen.

Betroffene Versicherte können die Krankenkasse wechseln

Viele Krankenkassen bezuschussen auch ohne Wahltarif die Kosten für homöopathische, anthroposophische oder phytotherapeutische Arzneimittel im Rahmen einer freiwilligen Satzungsleistung. Versicherte mit einem besonderen Interesse an Alternativmedizin und deren Arzneimittel hätten die Möglichkeit, in eine dieser Krankenkassen zu wechseln, heißt es in der Beschlussvorlage der Bundesregierung zum TSVG.

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