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Viele Yogakurse ab 2014 ohne Zuschuss von der Krankenkasse

14.07.2014

 Die gesetzlichen Krankenkassen sind seit diesem Jahr verpflichtet, die Überprüfung von Yogaangeboten hinsichtlich ihrer Zuschussfähigkeit an externe Gutachter abzugeben. Das führt in vielen Fällen auch zu Veränderungen für Kursteilnehmer.

Yogakurse werden von den gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen der Prävention bezuschusst und anerkannt. Für die Bewilligung von Kassenzuschüssen gelten klare Regeln. So müssen Kursleiter eine mindestens zweijährige Ausbildung vorweisen können und einen staatlich anerkannten so genannten Grundberuf im Gesundheits- oder Sozialbereich vorweisen.


'Kulanzregelungen vor Ort entfallen

Hinsichtlich der letzten Bedingung drückten die Kassen aber vor Ort oft ein Auge zu, vor allem, wenn die Teilnehmer positive Rückmeldungen über ihre absolvierten Kurse abgaben und die Kursleiter z.B. bereit waren, regelmäßig Weiterbildungen zu absolvieren. Diese Kulanz ist seit diesem Jahr nicht mehr möglich, weil die Kassen nicht mehr selbst die Qualität der Yogaangebote überprüfen dürfen. Viele Kursteilnehmer machen deshalb die Erfahrung, dass sie jahrelang bezuschusste Kurse plötzlich nicht mehr bei der Krankenkasse zur Erstattung einreichen können.


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Begründung von der Krankenkasse anfordern

Wer als Versicherter einen negativen Bescheid von der Krankenkasse erhält, sollte sowohl mit dem Kursleiter als auch mit der Krankenkasse Kontakt aufnehmen und eine Begründung für die Ablehnung anfordern. Treffen die angegebenen Gründe zu, kann als Alternative zur Selbstzahlervariante auch der Wechsel zu einem zuschussfähigen Yogaangebot ins Auge gefasst werden.

Alle geförderten Präventionsangebote finden sich in der Kurs-Datenbank der Zentralen Prüfstelle Prävention.

 

    

 

Abbildung oben: Dorothea Jacob / pixelio.de