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UPD: Über 80.000 Beratungen von Patienten und Versicherten innerhalb eines Jahres

06.10.2015

 Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) hat im Zeitraum eines Jahres mehr als 80.000 Beratungsgespräche mit Versicherten geführt. Das geht aus dem neuen Jahresbericht der Beratungsstelle hervor. Dieser zeigt unter anderem auch auf, wo bei den Versicherten der größte Beratungsbedarf auftrat.

Top Thema Leistungen

An erster Stelle des Problem-Rankings stand das Thema Kassenleistungen und Krankengeld. Hierzu gab es mehr als 23.000 Anfragen, die sich um die Anspruchsvoraussetzungen und weiteren Bedingungen  drehten. Beim Krankengeld interessierte besonders die Frage, wann die Kasse berechtigt ist, die Zahlung einzustellen. Dies ist zum Beispiel bei Lücken in der Krankschreibung der Fall.

Patientenrechte bedürfen der Durchsetzung

Weiterhin nahmen der Themenkomplex der Patientenrechte einen großen Teil der Beratungskapazitäten in Anspruch. Beispielsweise würden laut UPD immer noch viele Ärzte oder Kliniken das gesetzlich vorgeschriebene recht auf Einsicht in die Patientenakte verweigern. Auch gab es mehr als 6.000 Anfragen zu rechtlichen Problemen beim Nachweis von ärztlichen Behandlungsfehlern. Weitere stark gefragte Themenbereiche waren die Zuzahlungen sowie die Nutzen-Riskiken-Verhältnisse bei Arzneimitteln oder allgemeine Fragen zur Lebensbewältigung im Zusammenhang mit Krankheiten.,  

Seit 2006 berät die UPD kostenlos und unabhängig  in Fragen zu Gesundheit und Medizinrecht.   Der GKV-Spitzenverband darf als Finanzier, keinerlei Einfluss auf den Inhalt oder den Umfang der Beratungstätigkeit nehmen. 

 


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