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Medikamente

Umfrage zu Arzneimittelversorgung: Apotheker kritisieren Krankenkassen

veröffentlicht am 06.07.2016 von Redaktion krankenkasseninfo.de

Bild zum Beitrag Umfrage zu Arzneimittelversorgung: Apotheker kritisieren Krankenkassen(c) Lupo / pixelio.de
Nach Ansicht vieler Apothekerinnen und Apotheker sowie deren Angestellten hat sich die Arzneimittelversorgung in Deutschland durch den Einfluss der Krankenkassen in den letzten zehn Jahren verschlechtert.

2016-07-06T14:06:00+02:00
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Nach Ansicht vieler Apothekerinnen und Apotheker sowie deren Angestellten hat sich die Arzneimittelversorgung in Deutschland durch den Einfluss der Krankenkassen in den letzten zehn Jahren verschlechtert.

Bei einer Online-Befragung unter mehr als 300 Apothekerinnen, Apothekern und Pharmazeutisch-technischen Assistenten (PTA) antwortete mehr als die Hälfte der Befragten, dass sich die Versorgungssituation verschlechtert habe. Nur ein verschwindend geringer Teil von etwas mehr als zwei Prozent der Befragten gab an zu glauben, dass die Krankenkassen die Versorgung mit Medikamenten verbessert hätten.

Steigende finanzielle Belastung

Pro Jahr geben die gesetzlichen Krankenkassen weit mehr als 30 Milliarden Euro für Medikamentenverordnungen aus. Die stetig steigende finanzielle Belastung zwingt die Kassen und die Gesundheitspolitik zu Maßnahmen wie Rabattverträge, der Bevorzugung von medizinisch gleichwertigen Generika oder zur Bewertung des medizinischen Nutzens von Neuentwicklungen der Pharmahersteller.

 

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