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Über 50 Krankenkassen bezahlen nicht verschreibungspflichtige Medikamente

29.07.2014

 Seit dem Jahr 2012 ist es den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland erlaubt, den Versicherten auch Ausgaben für nicht verschreibungspflichtige Medikamente (OTC) zu erstatten. Die Kassen machen von dieser Möglichkeit regen Gebrauch. So sind es derzeit bereits 58 gesetzliche Krankenkassen, die diese Zusatzleistung in ihre Satzung aufgenommen haben und den Versicherten diese Mittel bezahlen.

Krankenkassen erstatten pro Jahr 80 - 150 Euro 

Im Detail unterscheiden sich die finanziellen Rahmenbedingungen erheblich. Bei manchen Kassen beträgt der jährliche Rahmen für die Kostenerstattung 80 Euro, bei anderen dagegen bis zu 150 Euro. In den allermeisten Fällen handelt es sich bei den ohne Rezept gekauften und von den Kassen bezahlten Medikamenten um pflanzliche Arzneien oder so genannte Phytohparmaka. Diese können als Heilmittel in verschiedenen alternativen Heilmethoden wie in der Homöopathie oder der anthroposophischen Medizin verabreicht werden.
Aber auch hochwirksame moderne pflanzliche Arzneimittel auf der Basis neuester pharmakologischer Forschung ( Phytoneering ) oder auch altbewährte Hausmittel der Kräutermedizin gehören dazu.
Als Richtlinie für eine Kostenübernahme gilt die Apothekenpflicht der Mittel. Zur Kostenerstattung einreichen kann man also nur Rechnungsquittungen von zugelassenen Apotheken bzw. Versandapotheken.  


Welche Krankenkassen übernehmen nicht rezeptpflichtige Medikamente ? >> zur Liste HIER <<


Zuzahlung bleibt gleich

Bei den nicht verschreibungspflichtigen Mitteln gelten die gleichen Regeln für die gesetzliche Zuzahlung. So sind pro Packung mindestens fünf und höchstens zehn Euro Zuzahlung zu leisten. Für die Kostenerstattung bei der Krankenkasse ist die Originalrechnung mit Zahlungsbeleg beim Sachbearbeiter einzureichen.

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