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TU Braunschweig: Psychotherapie hilft Milliarden sparen

31.05.2013

Psychotherapien helfen laut einer Studie an der TU Braunschweig bei der Einsparung an Krankengeld in zweistelliger Milliardenhöhe.
Bei Patienten mit Angststörungen schätzten die Experten die Einsparsumme auf bis zu zwölf Milliarden Euro und bei der Behandlung von Depressionen auf ein bis zwei Milliarden Euro ein.

Je mehr Patienten mit ambulanter oder stationärer Psychotherapie erfolgreich therapiert werden, um so geringer seien in der Folge die Aufwendungen der Krankenkassen für Krankengeldleistungen im Falle von langwierigen Arbeitsausfällen oder Klinikaufenthalten. Auch die Zahl der Frührentner sinkt entscheidend durch den effektiven Einsatz psychotherapeutischer Methoden, so die Studienautoren.
 
Trotzdem sei das Angebot an freien Therapieplätzen sehr beschränkt, weil die Zahl der Zulassungen für Therapeuten niedrig gehalten werde. Psychisch Kranke könnten nur sehr schwer einen freien Therapieplatz finden und müssten mit langen Wartezeiten leben. Deshalb wiederholen Experten und Therapeutenverbände seit langem, die Anzahl der Konzessionen für Therapeuten zu erhöhen.

Die Deutsche BKK hat indes zur Versorgung ihrer Versicherten ein eigenes Programm für Menschen mit Depression entwickelt und garantiert die Vermittlung eines schnellen Therapieplatzes. Die größte Betriebskrankenkassse in Deutschland mit Sitz in Wolfsburg bietet Betroffenen als erste Krankenkasse ein derartiges Programm zur lückenlosen individuellen Betreuung.

Informationen und Anfragen zum Programm: (0 53 61) 18 34 42