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Tripper, Syphillis, Chlamydien & Co. - Deutsche wissen wenig über sexuell übertragbare Krankheiten

19.06.2014  Die Deutschen haben zu wenig Kenntnisse über sexuelle übertragbare Krankheiten. Das hat eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) herausgefunden. Grundlegende Krankheiten und Begriffe wie Tripper oder Syphillis seien zwar meistens bekannt, aber nur wenige Menschen würden sich wirlich damit genauer auskennen.

Immerhin neun von zehn Bundesbürgern haben angegeben, die Begriffe Syphilis oder Gonorrhoe (Tripper) zu kennen. Chlamydien hingegen waren nur knapp mehr als der Hälfte der befragten Männern ein Begriff, während die Frauen immerhin zu 61 Prozent das Wort kannten. Feigwarzen, die durch das HPV-Virus verursacht werden oder Trichomonaden dagegen sind nur einer Minderheit von 24 bis 40 Prozent bekannt.   

Die Risiken sexuell übertragbarer Infektionen würden stark unterschätzt, kommentierte die Direktorin der Bundeszentrale, Frau Prof. Dr. Pott die Ergebnisse. Deshalb müsse nicht nur das Wissen über Chlamydien, „sondern auch über andere sexuell übertragbare Infektionen wie Syphilis, Gonorrhoe, Hepatitis B und C, HPV/Papillomavirus oder Trichomonaden in der Bevölkerung deutlich gefördert werden“.

Um diese Wissen zu stärken, hat die BzgA eine Aufklärungskampagne gestartet.