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Teurer Zusatzbeitrag: IKK Südwest erhöht Beitragssatz auf 15,8 Prozent

16.12.2014 Die mögliche Spanne beim neuen Zusatzbeitrag der Krankenkassen wird mit jeder neuen Bekanntmachung größer. Mittlerweile hat die erste Krankenkasse ihren Versicherten auch eine Verteuerung für das kommende Jahr angekündigt. Die in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland geöffnete IKK Südwest hat ihren Zusatzbeitrag auf satte 1,2 Prozent festgelegt. Unterm Strich ergibt sich dadurch für die knapp 480.000 Mitglieder ein neuer Beitragssatz von 15,8 Prozent.

Beim Zusatzbeitrag gilt kein fifty-fifty

Besonders unangenehm am Zusatzbeitrag ist, dass ihn die Versicherten komplett allein zahlen. Für Arbeitgeber bleibt der jährliche Beitrag konstant bei 7,3 Prozent festgeschrieben, während die pflichtversicherten Arbeitnehmer und die Selbstständigen die Zusatzbeiträge stemmen müssen. Durch genau diese Eigenschaft des Zusatzbeitrages wird er aber auch schnell zum Zünglein an der Waage für einen möglichen Krankenkassenwechsel . Denn aus einem Beitragsunterschied von  einem ganzen Prozent ergibt sich in der GKV je nach Einkommen ein höheres Nettoeinkommen ( bzw. Jahresgewinn ) von 150 – 500 Euro pro Jahr. Hinzu kommen Unterschiede bei Leistungen, Service und weitere Geldvorteile bei Bonusprogrammen .

Sparen mit einem Krankenkassenwechsel

Versicherte der IKK Südwest könnten mit einem Wechsel in eine günstige Kasse ihren Beitragssatz auf bis zu 15,0 Prozent verringern ( Stand: 16.12.2014 ). Die folgende Tabelle verdeutlicht die Einsparmöglichkeiten für die Mitglieder, wenn sie sich zu diesem Schritt entschließen.

 

 mtl. Bruttoeinkommen

  

 1500 € 
 2500  €
 3500 €
 4500 €
 mögliche jährl. Ersparnis*  

 144 €
 240 €
 336 €
 396 €

  * für Mitglieder der IKK Südwest bei einem Wechsel in eine Kasse mit einem Zusatzbeitrag von 0,4 Prozent

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