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Sozialversicherung

SV-Rechengrößen 2020 beschlossen: Beitragsbemessungsgrenze steigt

Auch Jahresarbeitsentgeltgrenze und monatliche Bezugsgröße werden angehoben
veröffentlicht am 11.10.2019 von Redaktion krankenkasseninfo.de

Bild zum Beitrag SV-Rechengrößen 2020 beschlossen: Beitragsbemessungsgrenze steigt(c) Tony Hegewald / pixelio.de
Die Bundesregierung beschloss in ihrer Kabinettsrunde am 9.Oktober die aktuellen Rechengrößen in der Sozialversicherung für das kommende Kalenderjahr 2020. Die Beitragsbemessungsgrenze und die Entgeltgrenze steigen weiter an.

2019-10-11T13:18:00+00:00
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Ab 1.Januar 2020 beträgt die neue Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) 4.687,50 Euro im Monat oder jährlich 56.250 Euro. Dieser Wert entspricht der maximalen Höhe des zugrunde gelegten Bruttoeinkommens bei der Berechnung des monatlichen Beitragssatzes für Arbeitnehmer.

Auch die Versicherungspflichtgrenze (oder Jahresarbeitsentgeltgrenze JAEG ) erhöht sich zum Jahreswechsel auf 62.550 Euro jährlich oder monatlich 5212,50 Euro. Wer ein Jahr ein Bruttoeinkommen über dieser Grenze erzielt, kann als Arbeitnehmer in die Private Krankenversicherung wechseln. Umgekehrt verlieren privat versicherte Arbeitnehmer die Voraussetzung für eine PKV-Versicherung und müssen sich in der GKV versichern, wenn sie beim Verdienst dauerhaft unter dieser Grenze bleiben.

Die monatliche Bezugsgröße erhöht sich auf 3.185 Euro im Monat. Dieser Wert stellt eine rechnerische Basisgröße für bestimmte Mindestbeiträge dar.

 

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