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Studentenbeiträge zur Krankenkasse gestiegen

26.01.2017

Die Krankenkasse für Studenten ist seit Januar 2017 teurer

Die Beiträge zur gesetzlichen studentischen Krankenversicherung (KVdS) sind zum Jahreswechsel spürbar angestiegen. Studierende bis zum Alter von 25 Jahren zahlen jetzt im Schnitt fünf Euro mehr im Monat. Je nach Krankenkasse zahlen Studierende in der studentischen Krankenversicherung nun mindestens 68 und maximal 78 Euro.

 

Mehrere Gründe für gestiegene Kosten

Die höheren Gesundheitskosten im Vergleich zum Sommersemester 2016 kommen durch drei Faktoren zustande. Zum einen erhöhten 18 Krankenkassen ihren Zusatzbeitrag um bis zu 0,6 Prozent. Des weiteren wurden wie vom Gesetzgeber vorgesehen die Beitragssätze zur Pflegegeversicherung angehoben. Außer dem gilt seit dem Beginn des Wintersemsters ein erhöhter BAföG. Wie bei allen anderen Versicherten auch werden zusammen mit den Krankenkassenbeiträgen gleichzeitig auch die Beiträge zur Pflegeversicherung abgeführt.


Beiträge zur studentischen Kranken- und Pflegeversicherung Studenten >>> vollständige Liste

Beiträge vergleichen und wechseln

Die Gesamtbeiträge für Krankenkasse und Pflegekasse belaufen sich seit dem 1. Januar nun etwa zwischen 82 und knapp 94 Euro. Wer als kinderloser Student das 23. Lebensjahr abgeschlossen hat, zahlt noch einmal einen etwas erhöhten Beitrag zwischen circa 83 und 96 Euro.

Studierende haben die freie Wahl unter allen für ihr Bundesland ( Hauptwohnsitz oder Studienort ) geöffneten Krankenkassen. Für einen Krankenkassenwechsel gelten die üblichen Kündigungsfristen von zwei Monaten ab dem Monatsende. Voraussetzung für einen Wechsel ist eine Mitgliedschaft von zuvor 18 Monaten.

 

Foto: Sebastian Bernhard / Pixelio.de