Hauptregion der Seite anspringen
Zusatzbeitrag

Spahn will durchschnittlichen Zusatzbeitrag senken

Gesundheitsminister folgt Empfehlung des GKV-Schätzerkreises
veröffentlicht am 15.10.2018 von Redaktion krankenkasseninfo.de

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU)Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU)(c) BMG
Der durchschnittliche Zusatzbeitrag der GKV soll nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zum kommenden Jahr leicht um ein Zehntelprozent abgesenkt werden.  

2018-10-15T11:55:00+00:00
Werbung

Mit diesem Vorschlag folgt der Minister einer Empfehlung des Schätzerkreises. Dieses Gremium gab seine Prognosen und Empfehlungen für 2018 und 2019 am 11. Oktober in Berlin bekannt.

Die Wirtschaft laufe gut, sagte Spahn gegenüber Journalisten in Essen. Das führe weiterhin zu Überschüssen in der Krankenversicherung, weshalb der durchschnittliche Zusatzbeitrag um 0,1 Prozentpunkte gesenkt werden könne. Derzeit liegt diese für die Krankenkassen nicht verbindliche SV-Richtgröße noch bei 1,0 Prozent des Bruttoeinkommens.


 


Viele Krankenkassen erheben einen wesentlich höheren zusätzlichen Beitrag von bis zu 1,7 Prozent von ihren Versicherten. Zum Jahreswechsel wird das Versichertenentlastungsgesetz (GKV-VEG) wirksam, nach dem die Arbeitgeber in Zukunft die Hälfte des Zusatzbeitrags übernehmen.

 

Weiterführende Artikel:

 

Bewerten Sie uns 4,8 / 5

2821 Besucher haben in den letzten 12 Monaten eine Bewertung abgegeben.