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Sachsen-Anhalt: Zusatzbeitrag führte zu häufigem Wechsel der Krankenkasse

05.02.2015 Die neuen Zusatzbeiträge haben offenbar zu einer starken Wechselbewegung bei den gesetzlichen Krankenkassen geführt. Nach Angaben der Presseagentur DPA haben allein in Sachsen-Anhalt seit dem Jahreswechsel hunderte GKV-Versicherte ihre Krankenkasse gekündigt und einen Aufnahmeantrag bei einer anderen Kasse gestellt.

AOK hoch im Kurs bei Wechselwilligen

Sehr hoch ist die Nachfrage bei der AOK des Bundeslandes, die mit einem Zusatzbeitrag von nur 0,3 Prozent bundesweit zu den günstigsten Krankenkassen gehört. Die neue Beitragsregelung habe „Schwung in den Krankenkassenmarkt gebracht“, so AOK-Sprecher Arnsfeld in Magdeburg. Sogar aus anderen Bundesländern gebe es Wechsel-Anfragen. Genaue Zahlen konnte die AOK Sachsen-Anhalt noch nicht vorlegen. Exakte Angaben machte dagegen die in Sachsen-Anhalt ansässige IKK gesund Plus . Die bundesweit wählbare Krankenkasse mit einem günstigen Beitragssatz von 15,2 Prozent verzeichnete seit dem 1. Januar 2000 Mitgliedsanträge.

Zustrom von Versicherten nur bei günstigen Kassen

Starken Andrang gab es weiterhin auch bei der Techniker Krankenkasse, in die allein in Sachsen-Anhalt  6.000 Menschen seit Jahresbeginn wechselten.  
Kaum Nachfrage gab es dagegen bei Krankenkassen, die ihren Beitragssatz gegenüber 2014 unverändert beließen.

 


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