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Präventionsgesetz: Mehr Geld von Krankenkassen für Vorsorge und Selbsthilfe

04.05.2016

Das „Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention“ oder kurz: Präventionsgesetz, ist seit Juli 2015 geltendes Recht. Zu Jahresbeginn traten nun auch einige finanziell wirksame Regelungen in Kraft.

Vorsorge findet im Alltag statt

Das Präventionsgesetz beinhaltet viele Bereiche und zielt auf bessere Vorsorge in Bezug auf die großen Volkskrankheiten wie Diabetes, Krebs oder psychische Erkrankungen. Ebenfalls im Fokus steht die Suchtprävention bei Alkohol oder Tabak sowie ein verbesserter Impfschutz.
Ausgewiesenes politisches Ziel des Gesetzes ist eine Gesundheitsförderung im Lebensumfeld der Menschen, also am Arbeitsplatz, in der Schule oder in Alterseinrichtungen.

Mehr Geld und höhere Zuschüsse

Die gesetzlichen Krankenkassen erhalten ab 2016 höhere Zuschüsse für Gesundheitsförderung im Umfang von 500 Millionen Euro. Im Gegenzug sind sie dazu verpflichtet, ihre Ausgaben für Präventionsleistungen an die Versicherten zu verdoppeln. Pro Versichertem und Jahr sollen nun sieben Euro für Prävention ausgegeben werden. Erhöht wurden außerdem die Zuschüsse für pflegende Angehörige und für Eltern mit chronisch kranken Kindern. Selbsthilfegruppen können seit diesem Jahr auf ein Budget von insgesamt 30 Millionen Euro von den Krankenkassen zurückgreifen.

 


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