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Pharma-Umsatz deutscher Unternehmen seit 1999 um 50 Prozent gestiegen

19.11.2013

Die pharmazeutische Industrie konnte ihren Umsatz  zwischen 1999 und 2011 um 50 Prozent steigern. Das geht aus einer aktuellen Veröffentlichung des Bundesgesundheitsministeriums hervor.

Der deutsche Arzneimittelexport stieg in diesem Zeitraum um mehr als das Dreifache und belief sich zuletzt auf über 50 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten in diesem Sektor ist dagegen in diesem Jahrtausend um fast 30 Prozent gesunken. Waren es 1999 noch über 130.000 Arbeitsplätze bei Pharmafirmen in Deutschland, gaben die Statistiker für 2011 nur noch 105.435 Stellen an.

Der deutlichste Anstieg der Pharmaproduktion fällt in die Zeit der Großen Koalition unter Gesundheitsministerin Ulla Schmidt ( SPD ). Sie war für eine Reihe von Gesetzen mit verantwortlich, die sich auf den Arzneimittelabsatz unmittelbar ausgewirkt haben dürften, so das Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz oder die Einführung der Kostenübernahmepflicht aller empfohlenen Impfungen für die gesetzlichen Krankenkassen.