Werbung

Ostdeutsche lassen sich mehr Medikamente verschreiben

10.06.2013 Laut „Bild am Sonntag“ ist dem Arzneimittelreport der Barmer GEK für 2013 zu entnehmen, dass die ostdeutschen Patienten pro Kopf mehr Medikamentenkosten verursachen als die Versicherten in den alten Bundesländern.

Bundesweit an der Spitze stünden demnach Krankenversicherte aus den Berliner Innenstadtbezirken ( 475 Euro pro Person und Kalenderjahr ), gefolgt von Versicherten aus bestimmten Regionen in Mecklenburg-Vorpommern. Die wenigsten Medikamentenkosten verursachen statistisch gesehen dagegen Krankenversicherte in den südostbayrischen Städten Kempten, Kaufbeuren und Memmingen. Dort lagen die durchschnittlichen Ausgaben pro Jahr und Versicherten für Medikamente um 32 Prozent niedriger.