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Ostdeutsche lassen sich häufiger gegen Grippe impfen als Menschen in den alten Bundesländern

22.07.2013

Menschen in den alten Bundesländern lassen sich wesentlich seltener gegen saisonale Grippe impfen wie in den alten Ländern. Das geht aus einer Auswertung von Statistiken des Zentralinstitutes für die kassenärztliche Versorgung hervor.

Das von der WHO angegebene Ziel von einer Durchimpfungsrate von 75 Prozent liegt in weiter Ferne. In den neuen Bundesländern sind es im Schnitt 57 Prozent, in den alten Ländern dagegen nur 39 Prozent.  

Bei der Risikogruppe der Über-60-jährigen gibt es in ostdeutschen Landkreisen eine durchschnittliche Durchimpfungsrate von 60,2 Prozent, in den alten Ländern dagegen 41,0 Prozent. In dieser Altersgruppe befindet sich Berlin zahlenmäßig genau zwischen Ost und West mit einer Quote von 50 Prozent.  

Männer lassen sich im Allgemeinen häufiger gegen die Grippe impfen als Frauen. Das trifft besonders in den älteren Jahrgängen zu. Die sogenannte Schweinegrippe-Pandemie mit dem Erreger H5N1 hatte auf diese Zahlenverhältnisse kaum einen Einfluss und hat auch nicht zu einer höheren Impfrate geführt.