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Neugeborenen-Screening, Ultraschall & Rooming in - Zusatzleistungen der Knappschaft

09.11.2016

Zusatzleistungen für Schwangere und Familien

Die Knappschaft übernimmt seit Mitte des Jahres die Kosten für das so genannte erweiterte Neugeborenen-Screening. Diese Zusatzleistung können Mütter mit ihren neu geborenen Babys nach der Entbindung in Anspruch nehmen, damit bestimmte angeborene Störungen ausgeschlossen oder frühestmöglich erkannt werden können.

Eltern müssen schriftlich zustimmen

Konkret geht es um Stoffwechseldefekte und endokrine Störungen, welche eine Gefahr für die  körperliche und geistige Entwicklung der Kinder darstellen können. Die Eltern werden über jedes avisierte Screening zuvor informiert und können immer selbst entscheiden, ob sie es durchführen lassen möchten. In jedem Fall, also bei Zustimmung oder Ablehnung, ist eine Unterschrift eines Elternteils darüber zu leisten um die Entscheidung zu protokollieren.


Mehrleistungen der Krankenkassen im Bereich Schwangerschaft  >> Zum Krankenkassentest

Chipkarte genügt

Bis zur Aufnahme der Kostenübernahme als neue Satzungsleistung mussten die Versicherten der Knappschaft die Kosten für das Screening selbst tragen. Dies ist nun nicht mehr nötig – es genügt die Chipkarte. Die Knappschaft bietet weitere freiwillige Leistungen im Bereich Schwangerschaft an. Unter anderem erhalten Paare mit Kinderwunsch, die sich für eine künstliche Befruchtung entscheiden, für jeden durchgeführten Versuch einen Zuschuss von 500 Euro zusätzlich zur gesetzlichen Kostenübernahme von 50 Prozent.

Weitere extras für Eltern & Kind

Schwangere können zu dem ohne Extra Zuzahlungen auch eine erweiterten Basis-Ultraschall in Anspruch nehmen. Eine weitere  Zusatzleistung der Knappschaft ist die Kostenübernahme für die gemeinsame Unterbringung der Eltern zusammen mit dem neugeborenen Kind in den Tagen der stationären Geburt („Rooming in“).

 


 
Foto: (c) mictures  / pixelio.de