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Neue Zahlen: PKV verliert Mitglieder im sechsstelligen Bereich

14.12.2016


Die privaten Krankenversicherungen haben in den vergangenen fünf Jahren insgesamt knapp 190.000 vollversicherte Kunden verloren. Diese wechselten zu großen Teilen in die gesetzliche Krankenversicherung.

 

Immer mehr Versicherte wechseln in die GKV  

Das geht aus einem aktuellen Bericht der „Saarbrücker Zeitung“ hervor, der sich auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion stützte.
Demnach hätte sich seit 2012 beim Verhältnis zwischen Wechslern aus der PKV in die GKV und im Vergleich zu Wechslern aus der GKV in die PKV eine immer größere Lücke aufgetan.
Im Jahr 2012 zählte der verband der privaten Krankenversicherungen noch 9 Millionen Versicherte in seinen Mitgliedsgesellschaften.Im vergangenen Jahr wären es nur noch 8,8 Millionen gewesen, während in der GKV die Mitgliederzahl gleichzeitig von 52,4 auf 54,2 Millionen anstieg.

 

"Zenit ist überschritten"

Der Sprecher des GKV-Spitzenverbandes, Florian Lanz, kommentierte diese Zahlen mit dem Hinweis, dass sich mittlerweile herumgesprochen hätte, dass der Leistungsumfang in der PKV trotz teilweise sehr hoher Versicherungsbeiträge nicht an das gesetzliche Niveau heranreiche. Die Linken-Politikerin Sabine Zimmermann äußerte in diesem Zusammenhang, die PKV habe „ihren Zenit überschritten.“