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Palliativmedizin

Mecklenburg-Vorpommern: Mehr Geld für Hospizarbeit von den Krankenkassen

veröffentlicht am 13.07.2020 von Redaktion krankenkasseninfo.de

Sterbebegleitung im Hospiz Sterbebegleitung im Hospiz(c) Maren Beßler / pixelio.de
Die gesetzlichen Krankenkassen in Mecklenburg-Vorpommern erhöhen ihre Zuschüsse für die  ambulanten Hospizdienste im Bundesland um einen sechsstelligen Betrag. Für die Sterbebegleitung der insgesamt 16 ambulanten Hospizdienste im Land werden in diesem Jahr 1,6 Millionen Euro bereitgestellt.

2020-07-13T12:32:00+02:00
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Die finanzielle Förderung der Krankenkassen werden für die Deckung der Personal- und Sachkosten verwendet.Unter anderem wird mit den Mitteln die Aus- und Fortbildung für die  ehrenamtliche  Sterbebegleitung finanziert. In Mecklenburg-Vorpommern sind in diesem Bereich circa 740 Menschen engagiert.

Sie ermöglichen Menschen in ihrer letzten Lebensphase und deren Angehörigen einen würdevollen und trostvollen Abschied.

In dem nordöstlichen Bundesland leben verhältnismäßig viele ältere Menschen allein, weil ihre jüngeren Angehörigen in wirtschaftlich stärkeren Bundesländern Arbeit gefunden haben. Demzufolge gibt es dort einen signifikant hohen Bedarf an sozialen Betreuungstätigkeiten, insbesondere auch in der Sterbebegleitung.


Quelle: dpa

 

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