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Lasertherapie gegen Krampfadern – Welche Krankenkassen übernehmen ELVeS-Verfahren?

11.07.2016

Krampfadern

Abb: (c) fotolia.com / fotodo

Venenleiden und Krampfadern sind eine Volkskrankheit in Deutschland. Ungefähr 90 Prozent aller Erwachsenen sind zumindest in schwacher Form davon betroffen, zum Beispiel durch eine angeborene Bindegewebsschwäche, falsches Sitzen oder zu langes Stehen im Beruf. Krampfadern entstehen, wenn die für den Blutrücktransport zum Herzen verantwortlichen Venenklappen nicht mehr richtig schließen und das Blut durch Stau die Venen weitet. Diese durch erhöhten Druck erweiterten Gefäße sind als Krampfadern allgemein bekannt.

Neue schonendere OP-Verfahren vermindern Schmerzen

Gegen hochgradige Formen des weit verbreiteten Venenleidens helfen meist nur noch Operationen. Diese waren in ihrer herkömmlichen Methode bislang oft sehr schmerzhaft, denn die betroffenen Blutgefäße wurden von den Venenchirurgen durch so genanntes „Strippen“ regelrecht herausgerissen. Die operativen Behandlungsmethoden gegen die hochgradigen Formen von Krampfadern haben sich in jüngster Zeit verändert – zum Wohle der betroffenen Patienten. Wie in anderen medizinischen Bereichen werden auch dort minimalinvasive Methoden verstärkt eingesetzt. Diese können ambulant durchgeführt werden und sind wesentlich schonender als die klassischen chirurgischen Eingriffe. Auch der Einsatz von Schmerz- und Betäubungsmitteln kann bei Lasertherapien gegen Krampfadern verringert werden.

Welche Krankenkasse übernimmt ELVeS - Lasertherapie?

Ein führendes Verfahren für lasergestützte Krampfader-Operationen ist die ELVeS-Krampfadertherapie. Bundesweit wird diese von folgenden vier Krankenkassen übernommen: BKK Mobil Oil, Techniker Krankenkasse, SBK, und VIACTIV Krankenkasse.

Weitere gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Therapie eingeschränkt nur in einzelnen Bundesländern: AOK und IKK, DAK Gesundheit, KKH, hkk, Novitas BKK, BKK Wirtschaft & Finanzen, Heimat Krankenkasse und TBK.