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Krankenkassenreform in Berlin beschlossen

31.03.2014 Das Bundeskabinett hat am 26. März den Entwurf für die Finanzreform bei den Krankenkassen beschlossen. Bevor das GKV-Finanzstruktur- und Qualitäts-Weiterentwicklungsgesetz (GKV-FQWG) am 1. Januar 2015 in Kraft tritt, kann es bis Mitte Juli Bundestag und Bundesrat passieren. Zuvor können Änderungen eingebracht werden. 

Gröhe: Versicherte können profitieren

„Wenn wir auch weiterhin eine hochwertige Versorgung sicherstellen wollen, ohne die Krankenkassenmitglieder über Gebühr zu belasten, müssen wir die Finanzstruktur der Gesetzliche Krankenversicherung nachhaltig festigen.", so Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe bei der Vorstellung des Entwurfes. "Wir sichern einen fairen Wettbewerb zwischen den Kassen und stärken die Qualität in der Versorgung. Davon profitieren auch die Versicherten.“

Beitragssatz sinkt um 0,9 Prozent

 Zum 1. Januar 2015 wird der allgemeine Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung derzeit 15,5 Prozent auf dann 14,6 Prozent abgesenkt. Die Arbeitnehmer teilen sich anteilig genau die Hälfte ( 7,3 Prozent )dieses Basisbeitrages. Der bisherige "Sonderbeitrag" in Höhe von 0,9 Prozent, der von den Arbeitnehmern seit 2007 allein getragen werden musste, entfällt, ebenso wie pauschale Zusatzbeiträge, den die Kassen seit 2009 erheben konnten.

Prozentuale Zusatzbeiträge

Anstelle dessen ist es jeder Kasse in Zukunft erlaubt, einen kassenindividuellen einkommensabhängigen Zusatzbeitrag zu erheben. Dieser wird prozentual direkt übder den Arbeitgeber vom Bruttoeinkommen des Versicherten eingezogen. Das umständliche Prozedere des bisherigen Zusatzbeitrags entfällt, ebenso der steuerfinanzierte Sozialausgleich.


Wie hoch ist der Zusatzbeitrag Ihrer Krankenkasse 2015 ? -> zur Umfrage

Link zum vollständigen Gesetzestext


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