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Krankenkassen für mehr Ambulante Operationen

11.03.2014

Die gesetzlichen Krankenkassen planen aufgrund der steigenden Behandlungskosten für stationäre Aufenthalte in Zukunft mehr ambulante OP's zu unterstützen. Erklärtes Ziel der Kassen ist eine Umverlagerung heutiger stationäre Leistungen in den ambulanten Sektor, um die Kosten zu reduzieren.

Mehr Einzelverträge zwischen Kassen und medizinischen Zentren

Den nötigen Handlungsspielraum sollen Einzelverträge ( Selektivverträge ) zwischen den Kassen und ambulanten Versorgungszentren und Ärztenetzwerken ermöglichen. Besonders neue, innovative und schonendere ambulante Verfahren sollen dabei den Vorrang erhalten, wie das Bundesversicherungsamt mitteilte.

Aus medizinischer Sicht ist bei der Umsetzung dieses Vorhens unbedingt sicherzustellen, dass keine zusätzlichen Risiken für den Patienten entstehen. So muss bei eventuellen Komplikationen ein schneller Transport in eine stationäre Klinik sichergestellt sein. Für Sicherstellung der häuslichen Betreuung nach der OP spielt eine entscheidende Rolle, damit ein schnelles medizinisches Eingreifen bei Komplikationen gewährleistet werden kann.