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Krankenkasse schon wieder teurer: KKH hebt Beitrag deutlich an

22.03.2017

Die KKH erhöht ihren Krankenkassenbeitrag

Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) erhöht ab April ihren Beitragssatz um 0,3 Prozentpunkte an. Für die nahezu 1,38 Millionen KKH-Mitglieder erhöhen sich ab dem kommenden Quartal die monatlichen Sozialabgaben.

Durchschnittsverdiener, die bei der KKH versichert sind, müssen  Mehrausgaben von über 100 Euro im Jahr in Kauf nehmen. Mit einem künftigen Zusatzbeitrag von 1,5 Prozent gehört die KKH dann aber auch zu den teuersten gesetzlichen Kassen bundesweit.  

Kostenspirale führt zu höherem Zusatzbeitrag   

Erst zum Jahreswechsel hatten sich für mehrere Millionen Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung die Beiträge erhöht. „Wir haben versucht, unseren Versicherten so lange wie möglich eine Erhöhung zu ersparen“, so ein KKH-Sprecher gegenüber der Ärzte-Zeitung. Eine Minusbilanz von 28 Millionen Euro in 2016 habe nun aber zu einer unvermeidlichen Beitragsanpassung geführt. Verantwortlich dafür seien die gestiegenen Ausgaben für Klinikbehandlungen, Krankengeld und Arzneimittelverordnungen.  Im Jahr 2015 hatte die KKH noch einen sechsstelligen Überschuss erzielen können.


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Krankenkassenwechsel ist möglich

Im Monat April haben nun alle KKH-Mitglieder die Möglichkeit, ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch zu nehmen und in eine günstigere Kasse zu wechseln . Wer bereits länger als 18 Monate dort versichert ist, kann bis Ende März regulär mit Wirkung zum 31. Mai die Mitgliedschaft beenden.

 

Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

 

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