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Krankenkasse: Barmer GEK schließt weitere Geschäftsstellen

17.08.2015

Barmer GEK - HauptverwaltungDie gesetzliche Krankenkasse Barmer GEK schließt im Rahmen ihrer bundesweiten Umstrukturierung in Thüringen bis Ende August weitere fünf der aktuell 28 Geschäftsstellen. Die betroffenen Standorte: Hildburghausen, Sonneberg, Ilmenau, Altenburg und Sondershausen werden, laut einem Bericht des MDR vom Samstag, mit benachbarten Filialen zusammengelegt. Die Geschäftsstelle Sondershausen werde beispielsweise in die nordhausener integriert. Versicherte in Südthüringen könnten dann auch die Geschäftsstellen der Barmer GEK in Coburg und Kronach in Bayern aufsuchen. Im Juli waren bereits drei  Niederlassungen in Thüringen geschlossen worden.

Barmer GEK stellt sich bundesweit strukturell neu auf

Die Krankenkasse startete bereits 2014 ihre bundesweite Neustrukturierung. Mit dieser versucht sie die Kosten um jährlich bis 300 Millionen Euro zu senken. Die Zahl der Geschäftsstellen soll um die Hälfte – auf bundesweit etwa 400 - reduziert werden. In Thüringen werden die entsprechenden Maßnahmen bereits bis Anfang 2016 umgesetzt. Wie viele der 28 Geschäftsstellen die Barmer GEK im Freistaat schließt, konnte Kassensprecher Robert Büssow gegenüber dem Mitteldeutschen Rundfunk noch nicht genau sagen: „Wir werden uns aber wohl dem bundesweiten Wert annähern.“ Einen einheitlichen Standard mit mehr Personal in den verbleibenden Geschäftsstellen und längeren Öffnungszeiten wolle die Krankenkassen erreichen. Zudem solle die mobile Beratung ausgebaut werden. In Erfurt soll dafür eine Telefongeschäftsstelle mit mehr als 200 Mitarbeitern geschaffen werden. Rund 360 Beschäftigte und etwa 250.000 Versicherte hat die die Barmer GEK derzeit in Thüringen.


Foto: BARMER GEK