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Infektionen

Kind nach Meningokokken-Verdacht gestorben

veröffentlicht am 01.08.2018 von Redaktion krankenkasseninfo.de

Bild zum Beitrag Kind nach Meningokokken-Verdacht gestorben (c) NicoLeHe / pixelio.de
In Emmerich (NRW) ist am Wochenende ein Kind nach einer Infektionskrankheit verstorben. Der Verdacht auf Meningokokken noch nicht offiziell bestätigt.

2018-08-01T15:45:00+02:00
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Wie die NRZ berichtet, ruft die Kreisverwaltung Emmerich alle Mitarbeiterinnen und Kinder der Kita dazu auf, sich dennoch vorsorglich einer Meningokokken-Behandlung zu unterziehen. Das betroffene Kind hat die Kita bis einschließlich Freitag besucht und Meningokokken können bis 10 Tage vor Ausbruch der Krankheit bereits ansteckend sein.

Die Meningokokken-Behandlung besteht in der Regel aus der zweitägigen Einnahme eines speziellen Antibiotikums. Wurde mit der Antibiotikatherapie begonnen, ist die Ansteckungsgefahr in der Regel nach 24 Stunden gebannt.

Meningokokken-Bakterien können eine Hirnhautentzündung hervorrufen, der häufig Erkältungssymptome wie Kopfschmerzen, Fieber, Erbrechen, Schüttelfrost und Nackensteifheit vorausgehen. Ein besonders schwerer Verlauf der Krankheit zeichnet sich durch rotviolette Flecken auf der Haut aus. Meningokokken werden durch Tröpfcheninfektionen übertragen.

Die STIKO empfiehlt eine Impfung gegen Meningokokken für alle Kinder im 2. Lebensjahr. 

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