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Kieferorthopädie für Kinder – Privatrechnung trotz Kassenleistung ?

02.02.2015

 Der Hessische Rundfunk hat in einer Verbrauchersendung auf die rechtswidrige Praxis von Kieferorthpäden hingewiesen, die bei Behandlungen Minderjähriger von den Eltern eine private Zuzahlung für Zahnspangen und Behandlungen fordern.   

Einige Kieferorthopäden würden die Eltern nicht darüber aufklären, dass Kindern bis 18 Jahren die Behandlungen als Regelleistung der Krankenkassen kostenlos zustehen. Statt dessen würden einfach Privatrechnungen zu einem höheren Verrechnungssatz ausgestellt.        

Auch bestehende Lücken bei rechtlichen Regelungen würden von einigen Kieferorthopäden bewusst ausgenutzt, etwa durch die Verwendung besonders hochwertiger und teurer Materialien im Rahmen einer ganz normalen Kassenleistung. In diesem Fall können die zusätzlichen Kosten tatsächlich legal privat in Rechnung gestellt werden.    

Leider, so das Verbrauchermagazin „defakto“, täten weder die Krankenkassen noch die Aufsichtsbehörden wirklich etwas gegen diese verbreiteten Praktiken.

In dem TV-Beitrag kamen betroffene Eltern, die Kassenzahnärztliche Vereinigung Hessen und der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, zu Wort.

 


Linktipp: Welche Kassen bieten Zusatzleistungen im Zahnbereich ( z.B. Fissurenversiegelung ) bei Kindern ?  >>> zur Liste
 

Abbildung oben: (c) fotolia.com / karelnoppe   

 

 

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