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Hohe Rücklagen in der GKV - Bund der Steuerzahler fordert Reservedeckelung

10.03.2015 Der Bund der Steuerzahler (BdSt) hält eine weitere Absenkung des  allgemeine Beitragssatzes in der gesetzlichen Krankenversicherung für möglich und angemessen. Der gemeinnützige Verein begründet dies mit den hohen Rücklagen im Gesundheitsfonds. Diese könnten auf eine gesetzlich festgelegte Mindestreserve begrenzt werden und das überschüssige Geld in Form einer Beitragssenkung an die Versicherten weiter gegeben werden.

12.000.000.000 Euro überschüssige Beitragsgelder im Fonds 

Aktuell befänden sich laut BdSt mehr als zwölf Milliarden Euro an Überschüssen im Fonds. Dieses Geld besteht aus den zu viel gezahlten Beiträgen der Versicherten. Im Gesundheitsfonds werden die Einnahmen aus den Beitragszahlungen zunächst gebündelt, um dann nach einem gesetzlich festgelegten Schlüssel an die Krankenkassen weitergereicht zu werden.

Kassen haben eigene Rücklagen in Milliardenhöhe

Die Krankenkassen selbst verfügen wegen der anhaltend guten Konjunktur ebenfalls noch  über ein sattes Polster von mehr als 15 Milliarden Euro. Mit Blick auf die hohen Gesamtrücklagen von 28 Milliarden Euro fordert der Bund der Steuerzahler eine Begrenzung der Mindestreserven, um eine  Beitragsentlastung zu ermöglichen.