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Grippewelle in Deutschland: Schon mehr als 120 Todesopfer

09.02.2017

Medikamente gegen Grippe

Seit Beginn diesen Jahres sind die Menschen in der Bundesrepublik von einer ungewöhnlich starken Grippewelle betroffen. Die Arztpraxen sind in den betroffenen Regionen überfüllt. Viele Kliniken stehen an der Kapazitätsgrenze. Mehr als 120 Todesopfer sind zu beklagen.

Erkrankungswelle wandert nach Norden

Allein für die vergangene Woche meldete das Robert-Koch-Institut die zahl von 14.000 registrierten Neuerkrankungen. Bislang waren vornehmlich Regionen im Osten und Süden Deutschlands betroffen. Nun erreicht die Grippewelle langsam den Norden.

Experten sprechen davon, dass der Höhepunkt der Welle noch nicht erreicht sei. Vor allem soziale Einrichtungen, Pflegeheime, Schulen und Kindergärten weisen einen besonders hohen Krankenstand auf. Der Virus vom Typ A (H3N2) ist besonders für Atemwegserkrankungen verantwortlich und macht vornehmlich älteren Menschen besonders zu schaffen.

Virusgrippe und grippaler Infekt

Eine Virusgrippe (Influenza) ist entgegen landläufiger Meinung nicht mit einer herkömmlichen Erkältung (grippaler Infekt) zu verwechseln. Eine echte Virusgrippe verläuft schwerer und langwieriger und wird häufig von Fieber, trockenem Husten, Kopf- und Gliederschmerzen und einer starken Abgeschlagenheit begleitet. Gefürchtete Komplikationen im Zusammenhang mit Influenza sind Lungenentzündungen. Sollte das Fieber länger als drei Tage anhalten, ist unbedingt ein Arzt zu konsultieren. 

 

Ausbreitung der Grippewelle 2017

 

Foto oben: (c) Tim Reckmann  / pixelio.de