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Gesetzliche Krankenkasse: Wie müssen sich Studenten krankenversichern?

21.09.2016

In welche Krankenkasse nach der Familienversicherung?

Foto: Marcel Klinger / pixelio.de |

Mit Anfang Oktober beginnt wieder die Vorlesungszeit an deutschen Universitäten und Tausende starten ins Studium. Doch ob und wie müssen sich Studenten versichern? Krankenkasseninfo.de klärt auf.

Grundsätzlich herrscht Versicherungspflicht

Sollte vor Aufnahme des Studiums eine Familienversicherung bestehen, können Studenten bis zum 25. Lebensjahr über die Eltern in der gesetzlichen Pflichtversicherung familienversichert bleiben. Diese Grenze kann noch einmal bei der vorherigen Leistung eines Freiwilligendienstes oder in bestimmten Fällen auch durch eine Tätigkeit als Entwicklungshelfer über das 25. Lebensjahr hinaus verlängert werden. Danach muss man sich in jedem Fall studentisch krankenversichern.

Auch wer neben dem Studium arbeitet muss aufpassen: Mit einem Studentenjob darf nicht mehr als 450 Euro pro Monat verdient werden oder man muss sich ebenfalls selbst versichern.

Die Beitragssätze zur Krankenversicherung für Studenten fallen von Kasse zu Kasse unterschiedlich aus. Grund dafür sind vor allem die verschieden hohen Zusatzbeiträge. Mit der Übersicht Studentenbeiträge können sie alle Krankenkassen vergleichen.

Der große Krankenkassen-Studenten-Test bietet einen aktuellen unabhängigen Vergleich aller geöffneten Krankenkassen.

Privat oder im Ausland krankenversichert

Sind die Eltern privat versichert und soll die Privatversicherung auch während der Studienzeit fortbestehen, muss der laufende Vertrag beitragspflichtig übernommen werden. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es keine kostenlose Familienversicherung.

Für Reisen und Auslandsaufenthalte, vor allem außerhalb Europas, ist eine Auslandsreisekrankenversicherung ratsam.

Weitere Informationen erhalten Sie auf student-kv.de.

Studenten Krankenkassentest 2016

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