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Gesetzlich statt privat versichert: Hamburg unterstützt GKV-Beihilfe für Beamte

25.08.2017


Der Hamburger Senat hat im August 2018 eine neue Regelung eingeführt, wonach die Beihilfe zur Krankheitsvorsorge nun wahlweise auch für eine Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse gezahlt werden kann. Diese Neuregelung ist bislang bundesweit einmalig und soll den Verwaltungsaufwand für die individuelle Prüfung der Beihilfeansprüche vereinfachen.

Für Beamte ist eine Mitgliedschaft in der Privaten Krankenversicherung darum eine vorteilhafte Option, weil diese durch staatliche Beihilfe gefördert wird. Beihilfeberechtigte Berufsgruppen wie Polizisten, verbeamtete Lehrer oder Finanzbeamte erhalten vom Dienstherren einen Zuschuss für die Krankenversicherung, der ebenfalls für nicht berufstätige Familienangehörige gezahlt wird. Entscheiden sich Beamte dagegen für eine freiwillige Mitgliedschaft in der GKV, müssen sie in der Regel den vollen Beitrag selbst tragen.

„Wir schaffen mit diesem Angebot echte Wahlfreiheit im Öffentlichen Dienst und den Zugang von Beamtinnen und Beamten in die Solidargemeinschaft der PKV“, so die Hamburger Senatorin für Gesundheit, Cornelia Prüfer-Storcks. Vor allem für Beamte mit Kindern oder Beamte mit Behinderung könne sich durch die Emntscheidung für die GKV eine Verbesserung ergeben, weil sich die Beiträge zur PKV nicht nach Risiken bemessen. 
Wer risch als Beamter für die GKV entscheidt, ist an diese wahl gebunden. Eine Rückkehr soll ausgeschlossen werden, um Mitnahmeeffekte zu vermeiden.


Quelle: Krankenkassen direkt

Foto: stockWERK