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Fußball und Gesundheit: DAK-Studie sorgt für Überraschung

26.06.2014

 Die DAK Gesundheit hat in einer statistischen Studie nachgewiesen, dass an den Spieltagen einer deutschen Mannschaft während Fußball-Weltmeisterschaften weniger Menschen in Krankenhäuser eingeliefert werden. Auch Herzinfarkte treten an diesen Tagen deutlich weniger auf.

Der Unterschied mache laut einem Artikel im „Tagesspiegel“ statistisch 12,5 Prozent bei den Klinikeinlieferungen und sogar 20 Prozent bei den Herzinfarkten aus.  Während an normalen Tagen laut DAK-Studie durchschnittlich 1500 Patienten in Krankenhäuser eingeliefert werden, sank diese Zahl bei deutschen WM-Spieltagen auf 1350.   

Das einzige überdurchschnittliche Gesundheitsrisiko besteht an deutschen WM-Spieltagen durch Alkoholvergiftungen, die statistisch mit 15 Prozentpunkten über dem Schnitt zu Buche schlagen.
 
Die fußballfreundliche Gesundheitsstudie ist einigermaßen überraschend, denn die vorherrschende medizinische Meinung, wonach Fußballfieber zu mehr Herzinfarkten führe, erwies sich als falsch. Für die Statistik sei es sogar egal, ob die Deutschen gewinnen oder verlieren würden.

 

Foto: Gabi Schoenemann / pixelio.de

 

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