Werbung

Fusionen: Welche Krankenkassen verschwinden 2017 durch Zusammenschlüsse?

01.11.2016


Zum Jahreswechsel 2016 / 2017 wird die Anzahl der verbliebenen gesetzlichen Krankenkassen erneut durch eine Reihe von Fusionen sinken. Einen Zusammenschluss angekündigt haben unter anderem die Barmer GEK, die mit der Deutschen BKK zur BARMER fusionieren wird.

Zusammenschlüsse unter Betriebskrankenkassen

Auch die BKK VBU strebt eine Fusion an und geht mit der Vereinigten BKK als BKK VBU zusammen. Außer dem fusioniert die energie-BKK mit der E.ON BKK. Und schließlich werden die BKK Braun Gillet und die pronova BKK gemeinsam unter dem Namen pronova BKK weiter firmieren.

Durch die vier Zusammenschlüsse sinkt die Anzahl der gesetzlichen Kassen von 117 auf 113. Abzüglich der nur betriebsintern wählbaren Krankenkassen verbleiben noch 84 Krankenkassen, die von den Versicherten abhängig vom Bundesland oder bundesweit wählbar sind.

Mögliche Veränderungen bei Leistungen und Bonusprogrammen   

Durch eine Fusion sollten den Versicherten im Normalfall keine Nachteile entstehen. Dennoch kann es vorkommen, dass durch die wechselseitige Angleichung der Satzungen bestimmte Leitungen nicht mehr oder zu anderen Konditionen angeboten werden. Dazu zählen oftmals vor allem die freiwilligen Satzungsleistungen in den Bereichen Naturheilkunde, Prävention, Vorsorge oder Familien.

Auch bei Bonusprogrammen , Wahltarifen und Hausarztmodellen kann es zu fusionsbedingten Änderungen für die Versicherten kommen, wenn die kleinere Kasse gegenüber der größeren ihre eigenen Konditionen angleicht.

 

Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de