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"Frühaufsteher" schneller am Kühlschrank: Sachsen-Anhalt führend bei Übergewicht

26.10.2016


Sachsen Anhalt ist nicht nur die Heimat der Frühaufsteher, sondern auch der Fettleibigen. Im Gegensatz zu Hamburg leben dort prozentual doppelt so viele adipöse Menschen. Dies belegen gleich zwei aktuelle Vergleichsstudien.

Ein Fünftel ist zu dick

Die Zahl übergewichtiger Menschen steigt bundesweit immer weiter an. Beim prozentualen Anteil adipöser Menschen aber liegen ostdeutsche Bundesländer wie Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern deutlich vorn. In diesen beiden Ländern beträgt der Anteil übergewichtiger Menschen an der Bevölkerung mehr als 20 Prozent und damit knapp doppelt so viel wie in Hamburg.

Sowohl der „Report Krankenhaus 2016“ der Barmer GEK als auch die Vergleichsstudie des statistischen Bundesamtes verwenden den Body-Mass-Index (BMI) als Gradmesser für die Definition von Übergewicht. Hierbei gelten die beiden BMI-Werte 30 und 40 als ausschlaggebend. Wer einen BMI von über 30 aufweist, gilt als übergewichtig. Ab einem Indexwert von 40 gilt die Diagnose Adipositas.

Gutverdiener sind schlanker 

Übergewichtigkeit ist ein wesentlicher Krankheitsfaktor und gilt als Beschleuniger bzw. Mitverursacher von Volkskrankheiten wie Arthritis, Diabetes und Depression. In den Industrieländern gibt es außer dem einen evidenten Zusammenhang zwischen Bildung, Einkommen und Körpergewicht. Statistisch gesehen sind Menschen mit überdurchschnittlichem Einkommen seltener übergewichtig.

 

Foto: (c) Sassi / Pixelio.de

 

 

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