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Familienministerin Scheswig zu Kinderwunschbehandlung: Kassen sollen alles zahlen

15.12.2014

Die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) hat gegenüber Journalisten gefordert, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten einer künstlichen Befruchtung komplett übernehmen sollten. "Die Stimmung“ müsse sich ändern, so die SPD-Politikerin in einem Interview mit der „Welt“ .

Derzeit arbeite sie mit ihrem Ministerium daran, dass sich noch mehr Bundesländer als bisher an staatlichen Extra-Zuschüssen für die betroffenen Paare beteiligen.  

Das Thema sorgte in der Vergangenheit immer wieder für familienpolitsichen Diskussionsstoff. Erst im November hatte das Bundessozialgericht entschieden, dass unverheiratete Paare auch weiterhin bei den gesetzlichen Kassenzuschüssen leer ausgehen  

Im Augenblick können gesetzlich versicherte und verheiratete Paare von der Krankenkasse 50 Prozent der Behandlungskosten als gesetzliche Leistung erstattet bekommen. Viele Krankenkassen haben diesen Betrag im Rahmen von freiwilligen Zusatzleistungen aufgestockt. Hinzu kommen besagte Landeszuschüsse in bestimmten Bundesländern.  Jede einzelne Kinderwunschbehandlung kostet mehrere tausend Euro. Oft sind mehrere versuche bis zum Erfolg nötig.

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