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Es geht auch anders: AOK in Bremen und Bremerhaven senkt 2018 ihren Zusatzbeitrag

06.10.2017


Gute Nachrichten für Versicherte im Norden: Die AOK Bremen / Bremerhaven hat eine Absenkung des Zusatzbeitrags für 2018 angekündigt. In der entsprechenden Pressemeldung ist von einer „deutlichen“ Senkung die Rede. Der genauen Prozentbetrag der finanziellen Entlastung wird erst am Monatsende bekannt gegeben werden.

Mehr Netto durch abgesenkten Krankenkassenbeitrag

Die mehr als 240.000 Versicherten der AOK in Bremen und Bremerhaven können dadurch ein  erhöhtes Nettoeinkommen einplanen. Derzeit liegt der Zusatzbeitrag dort bei 1,1 Prozent. Eine Absenkung um beispielsweise 0,3 Prozent kann je nach Einkommen bis zu 150 Euro mehr auf dem Lohnzettel bringen.  
   
Nach Jahren der Beitragssteigerung aller gesetzlichen Krankenkassen setzt die Bremer AOK damit als erstes ein deutliches Signal. Denn nicht nur die AOK kann eine gute Bilanz und hohe finanzielle Rücklagen vorweisen. Die Reserven der gesetzlichen Krankenkassen belaufen sich insgesamt auf mehr als 17 Milliarden Euro – Tendenz steigend. Bislang hielten sich die Kassen trotz vieler Forderungen nach beitragssenkungen zurück. AOK-Vorstandschef Woggan brachte es auf den Punkt: „Mit jedem Beitragszehntel weniger geben wir den Bremern und Bremerhavener rund 5 Millionen Euro zurück – und stärken damit ihre Kaufkraft.“.

"Bremer Modell" machte Schule

Die AOK beweist mit diesem Schritt zugleich dass die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen nicht automatisch zu steigenden Belastungen der Solidargemeinschaft führen muss. Denn das „Bremer Modell“ der AOK, wonach AsylbewerberInnen und Flüchtlingen eine Gesundheitskarte erhalten, hat bundesweit Schule gemacht.

Neben dem Beitragsvorteil stockt die AOK auch bei den Leistungen auf. So soll allen Versicherten schon bald zwei professionelle Zahnreinigungen pro Jahr bezuschusst werden.

 

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Foto: Chris Beck / Pixelio.de