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Erster Ebola-Patient in Deutschland gestorben

14.10.2014

 Einer von drei aktuell in Deutschland behandelten Ebola-Patienten ist in einer Leipziger Klinik verstorben. Der 56-jährige sudanesische Uno-Mitarbeiter hatte sich in Afrika mit dem Virus infiziert und war zur Behandlung nach Europa verlegt worden. Im Leiziger St. Georg - Krankenhaus war er in der Nacht vom 13. zum 14. Oktober auf der Intensivstation den Folgen seiner Infektion erlegen.

Ärzte so gut wie machtlos

Da nach wie vor kein einziges Medikament für die Behandlung zugelassen ist, versuchen die Ärzte mit allgemein stärkenden Maßnahmen den Gesundheitszustand der Patienten zu stabilisieren.
Dabei kommt es auf einen frühestmöglichen beginn der Behandlungen an, um die Überlebenschancen zu erhöhen. Derzeit überleben nur etwa 20 bis dreißig Prozent aller Erkrankten.

Bislang 4.000 Tote weltweit  

Von den weltweit nach WHO-Angaben bislang infizierten 8.400 Menschen der aktuellen Epidemie sind bereits über 4.000 gestorben. In den USA hat der Fall eines zu früh entlassen Ebola-Verdachtsfalls aus einer Klinik zu einer starken öffentlichen Debatte und zu höchster Alarmbereitschaft geführt.