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Dialysebehandlung während Auslandsreisen – Ersatzkassen schaffen Angebot für Versicherte

10.08.2016

Dialyse im Urlaub

Grafik: Yassine Mrabet 

Damit Dialyse-Patienten nicht auf eine Reise ins Ausland verzichten müssen, haben die sechs deutschen Ersatzkassen einen neuen Service geschaffen. Durch einen Vertrag, den der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) mit den Dialysezentren geschlossen hat, können sich Versicherte im Ausland in ausgewählten Feriendialyse-Praxen unkompliziert behandeln lassen.

Sichere Blutwäsche im Urlaub

Für die Versicherten der sechs Ersatzkassen: Techniker Krankenkasse (TK), BARMER GEK, DAK-Gesundheit, KKH Kaufmännische Krankenkasse, hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse) und HEK – Hanseatische Krankenkassen ist es nun in vielen Reiseländern möglich, sich in ausgewählten Feriendialyse-Praxen behandeln zu lassen. Dies macht eine Vereinbarung zwischen dem Verband der Ersatzkassen (vdek) und den Dialysezentren möglich. Vorleistungen werden nicht fällig, für die Patienten entstehen keine Zusatzkosten, versichert der vdek. Die Praxen rechnen direkt mit der jeweiligen Ersatzkasse ab. „Die schönste Zeit des Jahres sollte jeder genießen können. Wir haben die Feriendialyse deshalb so unkompliziert wie möglich gemacht. Versicherte lassen sich vorab einfach die Kostenübernahme für die geprüfte Praxis von ihrer Ersatzkasse bestätigen und vereinbaren mit der Einrichtung Behandlungstermine. Vor Ort reicht dann die Vorlage der Kostenübernahmeerklärung“, sagt Michaela Gottfried, Pressesprecherin des vdek.

Qualitätsstandards deutscher Einrichtungen

Den Dialyse-Patienten der Ersatzkassen stehen derzeit beispielsweise Ferien-Praxen in Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Portugal, Polen, Russland, Tunesien, Türkei und Israel zur Verfügung. Viele der Einrichtungen befinden sich in der Nähe von Hotels, sind für Patienten gut erreichbar und erfüllen die Qualitätsstandards deutscher Einrichtungen. Adressen und Kontaktdaten der Feriendialyse-Praxen können Versicherte bei ihrer Ersatzkasse erfragen.