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Demenz oder Depression? Vor welchen Krankheiten sich die Deutschen fürchten

30.11.2016

Jedes Jahr untersuchen Meinungsforscher die Krankheitsängste der Deutschen. An der Spitze der befürchteten Erkrankungen liegen Krebs und Alzheimer bzw. Demenz. Jüngere fürchten sich eher vor psychischen Krankheiten.

Jüngere haben andere Ängste als Ältere

Im Oktober 2016 befragte das forsa-Institut im Auftrag der DAK-Gesundheit 1000 Menschen in ganz Deutschland nach ihren Befürchtungen hinsichtlich ihrer Gesundheit. 69 Prozent davon antworteten, dass für Sie ein bösartiger Krebstumor die größte Angst darstellt. Besonders hoch war der Anteil der Krebsängstlichen in der Altersgruppe zwischen dreißig und Mitte vierzig Jahren. Dabei lag der Männeranteil um fünf Prozent höher als derjenige der Frauen.  
 
Die Hälfte aller Studienteilnehmer gab an, sich entweder vor Alzheimer oder vor einer Altersdemenz zu fürchten, dicht gefolgt von denjenigen, die vor allem Ängste vor einem Schlaganfall haben. Junge Menschen unter dreißig Jahren haben vor allem Angst vor Depression oder anderen psychischen Störungen. In dieser Altersgruppe gaben vier von zehn Befragten eine entsprechende Antwort, während es bei den älteren ab 60 Jahren nur ein Fünftel betraf.

Menschen immer aktiver in Sachen Prävention

Auffällig und durchaus positiv ist, dass die gestiegenen Ängste die Menschen offenbar zu mehr Eigenverantwortung für ihre Gesundheit bewegen. So stieg die Zahl von Teilnehmenden an Vorsorgeuntersuchungen und Sport sowie von Menschen, die sich mit gesunder Ernährung beschäftigen.

„Es ist gut, dass mehr Menschen ihre Gesundheit aktiv fördern“, sagt die Präventionsexpertin Hella Thomas von der DAK-Gesundheit. „Als Krankenkasse unterstützen wir sie mit wichtigen Vorsorgeuntersuchungen und einem breit gefächerten Präventionsangebot beim Gesundbleiben.“

 

Die zehn gefürchtetsten Krankheiten 

Vor diesen Krankheiten haben die Deutschen laut der forsa-studie vom Oktober 2016 am meisten Angst:

1. Krebs (69 Prozent)
2. Alzheimer/Demenz (50 Prozent)
3. Schlaganfall (47 Prozent)
4. Unfall mit schweren Verletzungen (43 Prozent)
5. Herzinfarkt (40 Prozent)
6. Schwere Augenerkrankung, z.B. Erblindung (34 Prozent)
7. Psychische Erkrankungen wie Depression (27 Prozent)
8. Schwere Lungenerkrankung (24 Prozent)
9. Diabetes (18 Prozent)
10. Geschlechtskrankheit, wie z.B. Aids (13 Prozent)

 

Quelle: DAK-Gesundheit

 

Foto: (c) Nicolehe / Pixelio.de