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Debatte um Freigabe der "Pille danach" - Gröhe bleibt hart

10.02.2014

 Der Gesundheitsminister der neuen Großen Koalition, Hermann Gröhe (CDU), hat klargestellt, dass es mit ihm als Minister keine Freigabe der "Pille danach" geben wird. Der Chef des Gesundheitsressorts reagierte damit auf einen angekündigten Antrag der Opposition im Bundestag, die mit teilweiser Unterstützung der SPD eine rezeptfreie Abgabe der postkoidalen Verhütungsmittel fordert.  

Der CDU-Politiker begründete diese Auffassung mit Zweifeln, ob es an Notdienst-Klappenfenstern von Apotheken eine hinreichende Beratung gewährleistet werden könne.

Die nötige Beratung werde nur bei einer Verschreibung durch den Arzt ermöglicht, so Gröhe. Gleichzeitig stellte der Minister klar, dass es keinerlei moralische Beweggründe im Sinne eines "Sittenverfalls" sind, die ihn zu dieser Haltung bewegten.

Ebenfalls unangetastet sieht Gröhe die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen. Diese wolle er durch die Regelung "bestmöglich" mit der Frauengesundheit vereinen. 

Am 13. Februar werden Grüne und SPD ihren gemeinsamen Antrag im Bundestag vorbringen. Die Bundesländer NRW und Baden-Württemberg wollen sich am 5. Juli im Bundesrat für eine rezeptfreie Abgabe der Pille danach stark machen.  

 


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