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DAK und Shell BKK - Life wollen fusionieren

25.09.2014

Die zum Jahreswechsel in Kraft tretende Gesundheitsreform der Großen Koalition sorgt bereits im Vorfeld für Veränderungen bei den Krankenkassen. Diese suchen sich offenbar wieder verstärkt Partner für eine Fusion, um gemeinsam den Herausforderungen gewachsen zu sein.

Kartellamt prüft Vorhaben

Erst in der vergangenen Woche hatten die Deutsche BKK und die BKK Essanelle ihre Fusion beschlossen. Die Deutsche Angestellten-Krankenkasse DAK und die Betriebskrankenkasse Shell BKK-Life streben nun ebenfalls eine Fusion an. Das hat ein Sprecher der DAK auf Anfrage von Journalisten bestätigt. Zuvor war die DAK bereits mit der BKK Axel Springer, der BKK Gesundheit und der BKK Saint Gobain zusammengegangen.  Vor dem neuerlichen Fusoionsbeschluss würden die Pläne derzeit noch vom Bundeskartellamt überprüft. Ein Termin für den Zusammenschluss stehe noch nicht fest.

Fusion soll Vorteile verschiedener Kassenarten bündeln

Beide Krankenkassen haben ihren Sitz in Hamburg und sind bundesweit für alle Versicherten geöffnet.
Die strategische Fusion stärkt die DAK um 11.000 Versicherte der Shell BKK-Life. Der DAK-Sprecher äußerte, dass mit der Fusion die Vorteile einer flächendeckenden Versorgerkasse mit denen einer betrieblich verankerten BKK vereint werden solle.

 Mit den beiden Fusionen sinkt die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen auf 129.

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